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Haushaltshilfen: Der „Scheck“ im Check

Streitthema: Mit dem neuen Dienstleistungsscheck können „Perlen im Haushalt“ legal entlohnt werden. Was er bringt – und welche Alternativen es gibt.


Haushaltshilfen: Der „Scheck“ im Check
© Froese

Hand aufs Herz: Wie bezahlen Sie Ihre Putzfrau oder Ihren treuen Babysitter? Wenn Ihre Antwort „Bar auf die Hand“ lautet, dann sind Sie keine Ausnahme. Denn die Schattenwirtschaft in Privathaushalten boomt: Schätzungen zufolge ist nur jeder zehnte dort Beschäftigte auch angemeldet.

Für Arbeitsminister Martin Bartenstein Anlass, mit einer „legalen“ Entlohnungsmöglichkeit einzuschreiten: Mit dem neuen Dienstleistungsscheck können seit 2. Jänner so genannte „einfache“ Tätigkeiten im Haushalt wie Putzen, Gartenarbeit oder Kinderbetreuung auf legale Weise bezahlt werden: ganz nach dem Motto „Legal ist genial“, wie es die Werbekampagne verspricht.

Das Konzept. Erhältlich sind die scheckähnlichen Scheine in Postämtern und Trafiken mit variablem Wert oder vorgefertigt im Wert von fünf oder zehn Euro. Kostenpunkt: 5,10 Euro bzw. 10,20 Euro. Der Cent-Betrag deckt die Unfallversicherung für den Auftragnehmer und Verwaltungsabgaben ab. Wurde etwa eine Putzfrau engagiert, wird sie mit diesen Scheinen noch am selben Tag „bezahlt“. Am Ende des Monats muss der Auftragnehmer den Schein bei der Gebietskrankenkasse einreichen. Dann bekommt er von der (skurrilerweise) zuständigen Eisenbahner- und Bergbauversicherung (VAEB) den vollen Euro-Betrag des Schecks – also 5 oder 10 Euro – auf sein Konto überwiesen. Darin bereits inkludiert: aliquotes Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie die Urlaubsersatzleistung.

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