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Husten-Schleimlöser: Das sind die 5 besten Hausmittel gegen Husten

Du hustest dir die Seele aus dem Leib? Du hast fürchterlichen Reizhusten? Das sind die 5 besten Hustenstiller und Schleimlöser aus der Natur. Diese Hausmittel helfen wirklich.

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Husten-Schleimlöser: Das sind die 5 besten Hausmittel gegen Husten
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Husten ist zwar definitiv nichts angenehmes, aber durchaus sinnvolles. Denn mit jedem Husten befreit man sich von den Krankheitskeimen, die in den Bronchien festsitzen. Daher sollte man nicht zu oft zu hustenstillenden Medikamenten greifen. Besser wäre es, den Husten und mit ihm den unangenehmen Schleim im Rachen und in den Bronchien sanft zu lösen. Bei einer leichten Erkältung muss man dafür auch nicht zu schweren Medikamenten greifen, sondern kann sich mit ein paar alten Hausmittelchen helfen.

Inhalieren mit Thymian: Diese Kräuterart passt nicht nur wunderbar in die italienische Küche, sondern gleichsam in ein wohltuendes Dampfbad: Dafür einen guten Liter Wasser aufkochen, einen Esslöffel voll Thymian hinzufügen und mit Handtuch über Kopf und Topf mit den heißen Dämpfen inhalieren. Circa 10 Minuten aushalten und Prozedur 4 bis 5 mal am Tag wiederholen. Wie inhalieren richtig funktioniert, lest ihr hier. Ätherische Öle können ebenfalls hilfreich sein.

Hier ist Thymian erhältlich:


Erkältungsbad: Eine ähnliche Wirkung hat ein Vollbad mit beispielsweise Menthol-, Thymian- oder Eukalyptusöl. Die Wärme fördert die Durchblutung und lindert eventuelle Gliederschmerzen, während die ätherischen Öle schleimlösend wirken. Circa 10 Minuten bei 37 bis 39 Grad baden. Danach idealerweise gleich ins Bett oder zumindest gut eingewickelt ruhen.

Erkältungsbäder sind zum Beispiel auf Amazon erhältlich:


Kartoffelwickel: 5 nicht zu kleine Kartoffeln sehr weich kochen. Abtrocknen und diese in einem Küchentuch zerdrücken. Das Küchentuch nun zu einem Päckchen falten und dieses auf der Brust platzieren und mit einem Schal oder Tuch fixieren. Wenn die Wärme von den Kartoffeln weg ist, den Wickel entfernen. Ein Wickel soll einen wärmen, jedoch nicht zum Schwitzen bringen. Die Wärme fördert die Durchblutung und dadurch ebenso die Schleimlösung.

Zwiebeltee oder Zwiebelsaft: In Zwiebeln stecken schwefelhaltige Senföle, die desinfizierend wirken. Deren wohltuende Wirkstoffe können auch verkühlten Kindern ab einem Jahr helfen. Für den Tee eine Zwiebel in Scheiben schneiden und in einem Topf mit 500 ml Wasser für 6 Minuten köcheln lassen. Die Scheiben entfernen, den Sud mit etwas Honig süßen und möglichst heiß trinken. Für den Saft eine Zwiebel klein schneiden, mit drei Esslöffel Honig vermengen und 125 ml Wasser beigeben. Alles für 9 Minuten köcheln lassen, dann einige Stunden oder über Nacht stehen lassen. Die Masse durch ein sauberes Küchentuch pressen und den so gewonnen Sud schlückchenweise trinken.

Hustensaft aus Rettich: Der Deckel des Rettichs wird abgeschnitten und die Rübe mit einem kleinen Löffel ausgehöhlt. Nun wird der entstandene Hohlraum mit Honig und ein paar Resten der Rübe befüllt. Danach das Ganze an einem warmen Ort platzieren. Nach ungefähr zwei Stunden den Honig wieder entnehmen, in ein Gefäß abfüllen und kühl lagern. 2 Teelöffel bis zu 5 mal am Tag einnehmen.

Darüber hinaus sollte viel getrunken werden - egal ob kalt oder warm - um die Giftstoffe auszuspülen, den Schleim flüssig zu halten und den Kreislauf zu stabilisieren: ideal sind 2 bis 3 Liter Wasser, verdünnte Fruchtsäfte oder Tee. Besonders Eibischwurzeltee hilft gegen lästigen Husten. Der sollte allerdings in lauwarmen Wasser ziehen und danach sanft erhitzt, nicht gekocht werden.