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Körper, Gesicht & Haare: So geht Winterpflege

Die Kaschmirpullis & der Mantel sind einsatzbereit, Schal und Haube schon längst in die Handtasche gewandert. Aber was ist mit dem Schutz für die kältegeplagte Haut? Mit unseren Tipps ist auch sie winterfest!

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winterpflege haut gesicht
© istockphoto.com/petrunjela

Dieser Artikel wurde am 23.11.2018 aktualisiert.

Keine Frage, knisterndes Kaminfeuer, glitzernder Schnee und dicke Strickpullis machen die Winterzeit zur kuscheligsten Saison überhaupt. Doch unter der Kälte leidet eines unserer Organe am meisten: die Haut. Sie reagiert nicht nur unter den kratzenden Wollsachen mit Juckreiz, auch die Minusgrade machen ihr zu schaffen, und zuletzt stört sie sogar die Abwechslung von frostiger Kälte (draußen) zu trockener Wärme (Heizungsluft).

Die Kälte trocknet unsere Haut & Haare aus

Bei einer Temperatur von bis zu acht Grad Celcius sind die hautschützenden Lipide, die aus unseren Talgdrüsen kommen, noch halbwegs aktiv. Doch ab null Grad drosseln sie ihre Produktion allmählich gänzlich ab. Das Ergebnis: Nicht nur die Gesichtshaut wird trocken und rau, auch am Kopf juckt und schuppt es, am Körper zeigen sich ebenso Anzeichen von Trockenheit. Doch den Angriff von Väterchen Frost auf unsere Haut können wir ganz einfach abwehren: Mit reichhaltigen Cremes, Ölen und ein paar Tricks, die wir für dich zusammengesammelt haben:

Wenn alles nicht mehr hilft, bleibt nur Magie: Egyptian Magic Creme!

So pflegst du dein Gesicht im Winter!

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Nach dem Duschen eincremen Gerade weil die Haut bei Minusgraden in die Kältestarre gerät und ihre Talgproduktion nachlässt, sind nun lipidreiche (fette) Cremes, Öle und auf bauende Pflegen mit Ceramiden, Aminosäuren und Niacinamiden ideal für sie. Diese sollte man am besten einschleusen, wenn man frisch aus der Dusche steigt. Da ist der Teint noch feucht und die Poren aufnahmewillig für die guten Wirkstoffe. Nachts sind Öle außerdem eine ideale Pflegequelle für einen zarten, rosigen Teint.

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Cold Creams - Hoher Fettanteil Tagsüber wiederum, vor allem, wenn man ins Freie will, sind spezielle "Cold Creams" mit ihrem hohen Fettanteil ideal. Die heißgeliebte Feuchtigkeitspflege darfst du trotzdem behalten, aber bitte nur indoor, also zu Hause oder im Office, auftragen. Hier freuen sich die von der trockenen Heizungsluft durstig gewordenen Zellen über "jeden Schluck Wasser" aus der Cremetube.

Peelings gegen trockene Winterhaut "Muss ich jetzt auf hören mit Peelings?", können wir dich schon fragen hören. Nein, natürlich nicht! Aber stelle auch hier sanft um – von den Körner-Scrubs, die man gehörig rubbeln muss, nun Abstand halten und besser enzymatische Peelings mit Säuren auf sanfte Weise für den Glow sorgen lassen. Bis zu zwei Mal die Woche auch reichhaltige Masken auflegen, ein toller Zeitpunkt dafür: Wenn man in einem feinen, warmen Ölbad in der Wanne planscht (max. 15 Minuten).

So pflegst du deinen Körper im Winter!

Ade trockene Hände! Du hast weniger Talgdrüsen, wenig Unterhautfettgewebe und gehörst zu den exponiertesten Stellen am Körper: die Hände. Damit sie eher Samtpfötchen sind als rissig & rau, gehören sie in der kalten Jahreszeit gut gepflegt. Das beginnt schon beim mehrmaligen Waschen: Wer die Hände einseift und unterm warmen Wasser abwäscht, spült auch immer etwas von der Schutzschicht weg. Die Lösung: Auf pH-hautneutrale Reiniger umstellen, lauwarm waschen, dann eincremen. Wenn's nach draußen geht, sind nicht nur lipidhaltige Pflegecremen gut, sondern Leder-oder Wollhandschuhe – sie sorgen dafür, dass die Pfötchen von Wind & Wetter verschont bleiben.

Sensible Haut? Diese Handcreme geht immer!

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Beim Duschen pH-hautneutral bleiben Wenn die Arme und Beine zu jucken beginnen oder schuppig sind, zeigt unser Körper deutliche Trockenheitsanzeichen. Liegt es vielleicht daran, dass Sie gerne ausgiebig und heiß duschen und sich dabei eine dicke Duschgel-Schaumschicht einmassieren? Bingo! Für glatte, zarte Haut nun auch den Body kürzer, nur warm abwaschen und dabei pH-hautneutrale oder rückfettende Goodies benützen. Nach dem Duschen, solange die Haut noch feucht ist, auch gut mit Ölen oder Lotionen einschmieren, dann ziehen die Wirkstoffe am besten ein.

So pflegst du deine Haare im Winter!

Kopfhaut richtig pflegen So wie der Schnee fällt, fallen nun auch immer mehr Schuppen von unserem Kopf. Das kann zwei Gründe haben: Entweder die Kopfhaut ist besonders rau (durch trockene Heizungsluft) und reibt sich auf, oder der fiese Hefepilz vermehrt sich jetzt unter dem warmem Klima von Mützen & Hüten noch stärker. Da der Hefepilz es warm und fettig mag, verlängere die Abstände vom Haarwaschen nicht. Setze auf Anti-Schuppen-Shampoos oder natürliche Spülungen mit Backsoda oder Apfelessig. Gegen die normale Trockenheit der Kopf haut (dann wesentlich weniger Schuppen sichtbar) helfen Ölmassagen mit den Fingerkuppen.

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Längen & Spitzen Auch die Enden der Mähne wollen gut versorgt sein, neben Masken aufgewärmte Öle (Avocado oder Argan) in die Längen und Spitzen einmassieren und über Nacht Wunder wirken lassen.

Thema: Pflege