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Was tun bei Couperose?

In der kalten Jahreszeit leiden Menschen mit Hautkrankheiten besonders. Couperose, die man an roten Äderchen im Gesicht erkennt, hat jetzt wieder Hochsaison.

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Was tun bei Couperose?
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Was ist das?
Bei der Couperose erweitern sich die Gefäße, vorwiegend im Gesichtsbereich. Die Äderchen zeigen sich in der Regel frühestens ab dem 20. Lebensjahr, Beschwerden hat man keine. Die Krankheit ist erblich veranlagt, etwa zwei bis drei Prozent aller Menschen sind davon betroffen. Eine heftige Form der Couperose ist Rosazea. Dabei kommt es oft auch zu entzündeten Knötchen oder Pusteln.

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Woran erkenne ich Couperose?
Feine rote oder bläuliche Äderchen scheinen durch die Hautoberfläche, betroffen sind meist Wangen, Nasenbereich oder Stirn. Extreme Temperaturwechsel, Alkohol, Nikotin, Koffein oder sehr scharfe Speisen können sie zusätzlich anfachen.

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Was kann ich tun?
Greife zu Produkten, die Rötungen lindern. Störende Flecken lassen sich mit gutem Make-up problemlos wegzaubern. Lasern ist eine weitere Option, dabei werden die Äderchen mit einem Laserstrahl verklebt. Leider ist das nicht nachhaltig, es können sich jederzeit neue Gefäße erweitern. Generell gilt: Stress und Genussdrogen meiden. Sport sorgt für Ausgleich, solang man es nicht übertreibt. Gefäßtraining, z.B. durch regelmäßiges Saunieren, ist dagegen zwecklos, das erweitert die Gefäße nur zusätzlich.