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Neurodermitis - was hilft?

Neurodermitis hat in der kalten Jahreszeit wieder Hochsaison. Woran du die Hautkrankheit erkennst und was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

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Neurodermitis - was hilft?
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Was ist das?
Neurodermitis ist eine entzündliche Hautkrankheit, bei der der äußere Schutzfilm der Haut gestört ist. Am häufigsten sind Kinder betroffen, etwa jedes zehnte zeigt Symptome. Bei Erwachsenen sind es nur noch bis zu drei Prozent. Betroffene kämpfen mit extrem trockener und geröteter Haut und Ekzemen, die jucken, schuppen oder auch nässen. Dadurch können Bakterien und Allergene leichter eindringen, der Feuchtigkeitshaushalt ist nicht mehr intakt. Besondere Pflege ist unbedingt nötig.

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Woran erkenne ich Neurodermitis?
Rötungen treten vor allem in Armbeugen und Kniekehlen auf, selten sind größere Körperteile betroffen. Asthma und Allergien (speziell Heuschnupfen) sind häufige Begleiter.

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Was kann ich tun?
Verwende Pflegeprodukte, die speziell auf deine Beschwerden zugeschnitten sind. Ölbäder versorgen die Haut mit einer schützenden Fettschicht. Bei mittlerer bis schwerer Erkrankung unbedingt zum Arzt gehen! Dieser kann juckreizstillende Medikamente und Kortisonsalben, sowie beruhigende UV-B-Strahlung verschreiben. Vorsicht: Das Solarium ist keine Alternative - die Strahlung ist unkontrolliert und aggressiv, der Anteil an günstigen UV-B-Strahlen äußerst gering.