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Schuppenflechte - was tun?

Psoriasis sorgt für unwillkommene Schuppen an Kopf und Körper - hier verraten wir dir, was du über diese Hautkrankheit wissen solltest.

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Schuppenflechte - was tun?
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Was ist das?
Unsere Hautzellen bilden sich in einem Zyklus von 28-30 Tagen neu. Bei der Psoriasis erneuern sich die Zellen der Epidermis (Oberhaut) zu rasch, bis zu sechs mal schneller als üblich. Dadurch bilden sich weißlich-silbrige Schuppen. Die Hautoberfläche entzündet sich, wird rot und schuppig, juckt oft. Geschätzte zwei bis drei Prozent in Österreich leiden daran.

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Woran erkenne ich Psoriasis?
Das deutlichste Merkmal sind die Schuppen: millimeterdicke Platten, die sich auf geröteten Stellen (Plaques) bilden. Die Herde sind scharf begrenzt, differieren aber in der Größe. Das können winzige Flecken am Körper oder im Gesicht sein, aber auch münz- bis handtellergroße Stellen sind möglich. Typischerweise sind Ellenbogen, Knie und Kopfhaut, aber auch Finger-oder Zehennägel betroffen. Wichtig: Nicht alles was schuppt ist Psoriasis. Das gilt vor allem für Schuppen auf der Kopfhaut und im Gesicht. Denn neben der Schuppenflechte können auch starke Austrocknung, Ekzemkrankheiten, Hautpilze, Sonnenbrand sowie strapazierende Haarstylings wie Dauerwelle oder Färben Auslöser sein. Lass das Problem vom Hautarzt klären.

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Was kann ich tun?
Cremes und Salben mit einem hohen Anteil an Harnstoff (Urea) und Salizylsäure helfen bei der Schuppenlösung. Vitamin-D-Salben beruhigen und heilen entzündete Stellen. In hartnäckigen Fällen helfen Kortison und UV-Licht- Behandlungen auf Krankenkasse. Meeresaufenthalte und Sonne in Maßen sind ebenfalls günstig.