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Finde in 3 Steps heraus, welcher Hauttyp du bist

Welcher Hauttyp bin ich? Mischhaut, trockene oder fettige Haut? Und was, wenn sich das immer wieder ändert? So bestimmst du in 3 Steps deinen Hauttyp.


Finde in 3 Steps heraus, welcher Hauttyp du bist

Dein Hauttyp kann sich auch ändern

© Instagram/Barbara Palvin

Welcher Hauttyp bin ich? Eigentlich, so sollte man meinen, lässt sich die Frage total einfach beantworten. Fettige Haut: sie glänzt ölig. Trockene Haut? Spannt und schuppt. Was aber, wenn sich dein Hauttyp immer wieder mal ändert?

Nehmt mich. Im Winter ist meine Haut durch die Klimaanlage im Büro und die Kälte im Freien trocken und angespannt. Im Sommer hingegen glänze ich wie eine Speckschwarte. Welchen Hauttyp habe ich nun?

Zunächst mal ein wenig Basis-Wissen: Das Aussehen der Haut ist vorrangig von der Talgproduktion abhängig. Der Talg emulgiert die Feuchtigkeit und trägt zur Spreitung auf der Hautoberfläche bei. Bei der Überproduktion der Talgdrüsen spricht man von Seborrhoe, die in öliger Form (= Seborrhoea oleosa) und in trockener Form (= Seborrhoea sicca) auftreten kann. Bei normaler Tätigkeit der Talg- und Schweißdrüsen spricht man von normaler Haut. Die Unterfunktion der Talgdrüsen ergibt das Erscheinungsbild der trockenen Haut. Jüngere Menschen neigen zu fettiger, teils auch unreiner Haut, ab dem 45. Lebensjahr überwiegt allerdings der normale bis trockene Hauttyp.

Du siehst also: auch dein Alter und die wechselnde Hormonausschüttung tragen zu einer Veränderung deines Hautbildes bei.

Macht es das einfacher? Natürlich nicht. Zum Glück gibt es eine ganz simple Anleitung, wie du deinen jeweils aktuellen Hauttpyp feststellen kannst.

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Stell' dich vor einen Spiegel. Es muss nicht der Vergrößerungsspiegel im Bad sein. Es reicht auch der Schlafzimmer- oder Vorzimmer-Spiegel. Wichtig ist, dass du eine gute Beleuchtung hast.

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Nun betrachte deine Poren von nahe. Sind sie groß und deine Haut wirkt leicht orange? Oder sind sie fein, so dass du sie kaum sehen kannst? Wie ist die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) beschaffen? Sind hier die Poren erweitert, während sie an den Wangen kaum zu erkennen sind?

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Jetzt kneif dich kurz in die Wange. Denn die Reaktion deiner Haut hilft dir, deinen Hauttyp wirklich einwandfrei festzustellen.

Peeling

Fettige Haut. Dann hat du grobe Poren und eine leicht orange Hauttönung. Kneifst du die Haut, dann sieht sie leicht rosig und glatt wie eh und je aus. Sie ist gut mit Feuchtigkeit versorgt. Wichtig bei fettiger Haut ist die gründliche Reinigung, mit der die Talgbildung reduziert wird. Zwei bis dreimal pro Woche solltest du ein Peeling machen und nicht zu reichhaltige Produkte verwenden. (Hier erfährst du mehr über Gesichtsreinigung für jeden Hauttyp).

Trockene Haut. Du siehst kaum Poren – auf den Kniff hin wirkt deine Haut aber kurz faltig und braucht auch ein wenig, um wieder in den Ursprungszustand zurückzukehren? Dann neigst du zu trockener Haut. Vor allem im Winter reagiert dieser Hauttyp sensibel und bildet schnell trockene Stellen (etwa um die Mundwinkel oder auf den Wangen). Verwende Feuchtigkeitspflege und besser eine Reinigungsmilch als Waschseife und -gels.

Mischhaut. Die Poren in der T-Zone sind größer als jene auf den Wangen, dieser Bereich deines Gesichts glänzt schnell. Die Wangenhaut verhält sich beim Kniff aber ähnlich der trockenen Haut. Mischhauttypen müssen den Feuchtigkeitshaushalt ausgleichen. Leichte Texturen, wie sie sich in Seren finden, und hochwertige Inhaltsstoffe wie Jojobaöl sind für dich optimal. Mehr Tipps? Welche Gesichtsmasken sich für welchen Hauttyp eignen.

Thema: Pflege