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Heiße Facts - Informationen rund um den Sonnenschutz

Jetzt will wohl jede Frau die blasse Haut gegen einen sexy gebräunten Teint eintauschen. Wer diese Mission aber falsch angeht, bekommt Falten und erhöht sein Hautkrebsrisiko. Denn UV-Strahlen zerstören Hautzellen. Regelmäßiges falsches Sonnenbaden macht also definitiv alt und schlimmstenfalls sogar krank.


Heiße Facts - Informationen rund um den Sonnenschutz
© Thinkstock

■ HAUT-COUTURE. Cremes, Lotionen, Sprays oder Öle – mittlerweile gibt es Sonnenschutz in verschiedensten Konsistenzen. So findet jeder, passend zum Hauttyp und zum jeweiligen Bedürfnis, die ideale Textur. Reichhaltige Cremes, Lotionen und Öle sind beispielsweise top für sensible und trockene Haut. Ölfreie Sprays oder mattierende Fluids sind ideal bei unreiner Haut, da ihr Feuchtigkeit, aber kein zusätzliches Fett zugeführt wird.

■ STRAHLEND. Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von UV-Strahlen unterschieden: Kurzwelligen UVB- und langwelligen UVAStrahlen. UVB-Strahlen sieht man der Haut sofort an: Sie sorgen für den Sonnenbrand. UVA-Strahlen fördern jedoch die Hautalterung, weil sie Zellschäden verursachen. Laut einer EU-Richtlinie müssen alle Sonnenschutzprodukte nun auch einen UVA-Schutz haben. Beim Kauf auf das runde UVA-Logo achten, es sind noch alte Produkte im Umlauf.

■ MENGEN-LEHRE. Wer trotz des richtigen LSF einen Sonnenbrand bekommen hat, hat wohl zu dünn geschmiert. Die Faustregel: Ein Teelöffel Sonnencreme für das Gesicht und sechs Teelöffel für den Körper. Dabei keinen Sicherheitsabstand zu Kleidung oder Haaransatz lassen, sonst droht dort ein schmerzhafter Sonnenbrand. Übrigens: Sonnenschutz immer eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad im Schatten auftragen.

■ ACHTUNG, WASSERRATTEN! Auch wer wasserfeste Produkte benutzt, muss nach dem Baden den Sonnenschutz auffrischen. Der Schutzfilm ist nach dem Planschen im Wasser nicht mehr lückenlos und sollte daher erneuert werden. Vorsicht: Die maximale Schutzzeit verlängert sich dadurch aber nicht!

■ EXTRASCHUTZ. Wer statt der Sonnencreme zum T-Shirt greift, gefährdet ebenso seine Haut. Denn normale Textilien bieten keinen garantierten Schutz: Baumwolle lässt noch etwa 10 Prozent der Strahlen durch, in nassem Zustand sogar bis zu 40 Prozent.

■ IRRGLAUBE. Noch immer herrscht der Glaube, dass bei kühlem Wetter, Wolken oder Wind die Sonneneinstrahlung nicht schädlich sei. Selbst bei bedecktem Himmel dringen aber fast 80 Prozent der UV-Strahlen
bis zur Haut durch.