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Ständig Heißhunger? 11 Food-Hacks für die Zeit zuhause!

Daheim in den eigenen vier Wänden, da wird viel gesnackt – auch wenn man nicht unbedingt Hunger hat. Ernährungscoach Magdalena Henkel hat 11 Food-Hacks, die wir uns merken sollten!

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Ständig Heißhunger? 11 Food-Hacks für die Zeit zuhause!
© privat

Dir geht es wahrscheinlich wie uns - Home Office verträgt sich nicht sooo gut mit der Figur: Die Kühlschrank-Tür zieht einen irgendwie magisch an. Und die Süßigkeitenlade ist auch jederzeit in greifbarer Nähe. Deshalb haben wir uns Tipps von Ernährungsexpertin Magdalena Henkel geholt. Was hilft jetzt wirklich gegen Heißhunger-Attacken?

11 Tipps, mit denen du deine Heißhungerattacken in den Griff bekommst

1

Versuche bei deinen Hauptmahlzeiten ausreichend zu essen. Gesund und ausgewogen (nicht überfressen!). Wer sich nicht richtig satt isst und hungert, tendiert leichter zu Heißhungerattacken und dann wird es meist der ungesunde salzige oder süße Snack (Schokolade, Chips, etc.).

2

Finde healthy Snacks, die dir schmecken und deinen Appetit in Zaum halten. Eine Hand voll Nüsse beispielsweise kann Wunder bewirken, sättigt und ist zugleich die perfekte Gehirnnahrung für Home Office und Brain Work. Auch optimal: Beeren, ein Apfel, Gemüsesticks, Gemüsechips, Smoothies, Energy Balls (Rezept zum Selbermachen findest du HIER).

3

Morgens portionieren. Ich liebe Nüsse und muss echt aufpassen, nicht mehrmals täglich gierig in die Lade zu greifen. Deshalb versuche ich mir meine Tagesration schon morgens rauszunehmen, um nicht den Überblick zu verlieren.

4

Ausreichend Wasser trinken. Erhöhte Flüssigkeitszufuhr hemmt den Appetit und täuscht ein Völlegefühl vor. Auch das Lutschen von einem Eiswürfel kann helfen.

5

Versuche dich 5 Minuten abzulenken – eine Freundin anrufen, Kniebeugen machen, Aufräumen. Heißhungerattacken lassen sich nicht rational erklären, hier spielt uns die Psyche einen Streich. Ablenkung kann tatsächliche Abhilfe schaffen, der Anflug kann nämlich schnell auch wieder vorüber sein. Willst du dann immer noch etwas naschen, dann gönn dir bewusst eine Kleinigkeit, die du langsam genießt und nicht runterschlingst.

6

Dem Magen eine Auszeit gönnen. So wie du Arbeits- oder Alltagspausen brauchst, braucht der Körper Esspausen. Eine Zwischenmahlzeit am Vor- und Nachmittag ist okay, ständige Snacks sind kontraproduktiv und fördern Heißhunger.

7

Weit weg verstecken. Wenn schon ungesunde Snacks im Haushalt sind, sollte man sie so aufbewahren, dass man nicht allzu leicht an sie rankommt. Auf keinen Fall im Blickfeld lassen – das wäre pure Quälerei.

8

Zähne putzen. Geputzte Zähne und frischer Atem unterbrechen das vorangegangene Geschmackserlebnis nach einer Mahlzeit. Statt der Zahnbürste tut es auch ein Kaugummi mit Minze-Geschmack als Appetitbremser.

9

Rückschläge annehmen. Und nicht nach einem Keks aus Frust gleich noch die gesamte Packung reinschieben. Einfach wieder motiviert von vorne beginnen.

10

Finger weg vom Industriezucker! Beim nächsten Einkauf am Süßigkeiten-Regal vorbeifahren und dir stolz auf die Schulter klopfen.

11

Schritt für Schritt die Ernährung umstellen. Leider macht Industriezucker süchtig und ist in unserer Gesellschaft ständig in greifbarer Nähe. 100 Prozent zu widerstehen ist sehr schwierig, dennoch können wir bewusst mit den oben genannten Tipps entgegenwirken. Veränderung statt Verzicht und neue Essroutinen schaffen. Es wird besser, versprochen!