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Schaden Pornos deinem Sexleben?

Dein Freund hängt immer wieder auf YouPorn? Keine Bange: Offenbar hat sein Porno-Konsum sogar durchaus positive Auswirkungen auf euer Sexleben.

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Schaden Pornos deinem Sexleben?

Ich drehe schon seit Stunden auf YouPorn meine Runden

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Manchmal ist es einfach nur ein verregneter Nachmittag, an dem du nicht greifbar bist. Oder es ist eine Gewohnheit und er macht es jeden Abend vor dem Schlafengehen. Vielleicht ertappst du ihn auch dabei, wie er auf der Toilette onaniert.

"Schaust du etwa Pornos?" – Alleine die Frage führt dazu, dass sich die meisten Männer (und auch Frauen) immer noch moralisch degradiert fühlen. Sie leugnen. Pornos, das ist Schmuddelkram. Und außerdem zieht man sich damit den Zorn oder die Unsicherheit des Partners auf sich. Findet man mich etwa nicht mehr sexy? Stimmt in unserem Liebesleben etwas nicht?

Schmecks und völliger Blödsinn, wie Sexualtherapeuten immer wieder versichern. Pornos sind schnelle Aufgeilung und Entspannung zwischendurch, sie weisen in den allerseltensten Fällen auf ein Manko in der aktuellen Beziehung hin.

Schaden Pornos dem Sexleben?

Und mehr noch: Pornos, so hat eine neue in der Zeitschrift Sexual Medicine veröffentlichte Studie ergeben, sind gut für die sexuelle Gesundheit des Mannes! (die Auswirkungen auf die weibliche Libido wurde leider nicht untersucht..., die findet ihr aber die besten Porno-Seiten für Frauen! )

Demnach leiden Männer, die besonders häufig Pornofilmchen sehen, seltener an erektiler Dysfunktion (haben also kein Problem mit ihrer Standfestigkeit, um es ganz profan zu sagen). Jim Pfaus, Professor für Psychologie an der Concordia University und Co-Autor der Studie: "Es ist wirklich erstaunlich. Wir sprechen hier nicht von den seltenen Genießern, sondern von Männern, die etwa 2 1/2 Stunden pro Tag auf Porno-Webseiten verbringen. Die können eine Erektion wesentlich länger und stabiler aufrecht erhalten als Männer, die selten bis gar nicht Sex-Filme ansehen."

Für die Untersuchung analysierten die Wissenschaftler die Daten von 280 Männern, von denen die Hälfte in einer intakten Beziehung lebte. Dabei zeigte sich, dass jene Männer, die außergewöhnlich viel Pornos konsumierten, leichter eine Erektion zustande brachten und diese auch länger halten konnten. Ob sie in einer fixen Partnerschaft lebten oder nicht, das hatte laut den Forschern überhaupt keinen Einfluss. Weder positiv noch negativ.

Die Untersuchung widerspricht jedoch einer anderen Studie. Die Forscherin Marieke Dewitte, die ebenfalls die Korrelation zwischen Sexleben und Pornokonsum untersuchte, hielt als Fazit ihrer Arbeit fest: "Der übermäßige Genuss von Sex-Filmen führt zu einem Abstumpfen. "Normaler" Sex wird als nicht mehr so erregend empfunden, die Lust sinkt."

Vielleicht sollten wir also noch ein wenig abwarten, ehe wir beim Arzt um eine Verschreibung eines 1-monatigen Pornhub -Abos ansuchen....

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