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Depression und schlechte Stimmung: Was du gegen Herbst-Depression & Herbst-Blues tun kannst

"Ich bin andauernd traurig und weiß nicht warum..." – viele Menschen, vor allem Frauen, kennen die Herbst-Depression inklusive Müdigkeit und Heißhunger. Wir zeigen dir, wie du sie schnell besiegst!

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Depressionen im Herbst - Was kann ich tun?
© istockphoto.com

Von vielen hören wir es momentan: "Ich bin andauernd traurig, weiß aber nicht warum." Wir wissen warum: Diagnose Herbst-Depression; auch Herbst-Blues genannt, betrifft vor allem Frauen. Man fühlt sich ständig müde, antriebslos und traurig. Noch dazu kommt es oft zu einem vermehrten Verlangen nach Süßem und Kohlehydraten... Auch nicht sooo super. Laut Statistik leidet etwa jeder dritte Mensch hierzulande an einer Herbst-Depression. Die ersten Symptome machen sich in den Zwanzigern bemerkbar, werden im zunehmenden Alter aber noch stärker. Doch keine Angst, wir zeigen dir, wie du durch einfache Tricks die schlechte Lauen im Herbst vertreibst.

Woher kommt die getrübte Stimmung?

Wenn es draußen dunkler wird, schüttet der Körper weniger Serotonin aus, das für die Entstehung der Glückshormone verantwortlich ist. Wir gehen in die Arbeit, wenn es dunkel ist und kommen nach Hause, wenn es dunkel ist. WissenschafterInnen vermuten aber auch, dass die Herbst-Depression auf unsere Entwicklungsgeschichte zurückzuführen ist. Der Körper möchte sich auf eine Art Winterschlaf vorbereiten, daher der vermehrte Appetit und Schlafbedarf. Nur, dass der Winterschlaf eben nie eintritt, deswegen reagiert der Körper depressiv.

Was kann ich gegen die Herbst-Depression tun?

Vitamine, Vitamine, Vitamine.
Aufgrund der verminderten Sonneneinstrahlung auf die Haut wird weniger Vitamin D vom Körper produziert, das auch vor Depressionen schützt. Das fehlende Vitamin muss jetzt verstärkt über die Nahrung aufgenommen werden. Da bietet sich vor allem Fisch an. Ob dein Vitamin-D-Level zu niedrig ist, kannst du aber ganz einfach checken lassen. Infos dazu hier: Vitamin D im Check

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Heilpflanze Johanniskraut.
Johanniskraut gilt als "Restlichtverstärker" und hilft dabei, den Lichtmangel auszugleichen und bereits geringe Lichtmengen optimal auszunutzen. Zur Behandlung trinkt man morgens und abends mindestens sechs Wochen lang täglich je eine Tasse Johanniskraut-Tee.

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Früher aufstehen.
LangschläferInnen verbrauchen kurz vor dem Aufwachen viel von dem ohnehin knappen Serotonin für die Traumaktivitäten. FrühaufsteherInnen sind psychisch sehr viel stabiler, sagt man. Mehr dazu liest du hier.

Schokolade erlaubt.
Wer's nicht übertreibt, kann sich ein Stück Schokolade gönnen, die macht bekanntlich auch glücklich. So kann der Körper den Seratonin-Mangel ausgleichen. Wer hätte das gedacht?

Bewegung.
Raus an die frische Luft, selbst bei Wind und Wetter. Auch Spaziergehen im Freien kann die Laune heben!

Sonne für die Seele.
Eine Lichtkur für zuhause hilft vielen gegen den Herbst-Blues. Entspannt sitzt man vor einem speziellen Lichtapparat, dessen Röhren ein fluoreszierendes Licht spenden. Je nach "Lichtdusche" und Abstand von der Lampe entsprechen die 2.500 bis 10.000 Lux dem Licht an einem hellen, schönen Frühlingstag. Täglich eine halbe bis vier Stunden (je nach Lux-Wert). Der antidepressive Effekt zeigt sich meist nach drei bis vier Tagen. Generell empfiehlt sich eine vorherige augenärztliche Untersuchung.

Eisenmangel.
Zwei Gläser Rosmarintee am Morgen bringen den Kreislauf in Schwung. Wer unter Eisenmangel leidet, dem fehlt es oft an Energie: Prima Eisenlieferanten sind mageres, rotes Fleisch und Eier. Im Reformhaus gibt es Säfte ("Eisenblut"). Leinöl, Hanföl oder Rapsöl esslöffelweise auf dem Salat verbessert das Befinden.

Düfte.
Nutze die Wirksamkeit von Düften wie Bergamotte oder Jasminöl. Einfach ein paar Tropfen in eine Aromalampe und schon wird die Stimmung besser. Die Düfte rufen im Gehirn nämlich Erinnerungen an den Sommer hervor. Hier erfährst du welcher Duft was bewirkt.

freundinnen lügen

Zusatztipp.
Ein Ausflug in den Herbstwald, eine Kaffeepause im Lieblingslokal, mit der Freundin eine Shoppingtour - auch in der grauen Saison gibt es "helle" Momente.

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