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Unreine Haut & Rötungen im Herbst? 3 Tipps, wie du deine Haut wieder in den Griff bekommst

Heizungsluft und niedrige Temperaturen machen unserer Haut ganz schön zu schaffen. Warum du im Herbst unbedingt deine Pflege-Routine ändern solltest...


Unreine Haut & Rötungen im Herbst? 3 Tipps, wie du deine Haut wieder in den Griff bekommst
© iStock

Die Temperaturen sinken und manche haben bereits die Heizung an. Das macht sich bei einigen sofort bemerkbar – die Haut wird trocken, unrein und Lippenbalsam wird wieder zum besten Freund. Plötzlich haben wir mit trockener Haut, Unreinheiten und Rötungen zu kämpfen, obwohl die Produkte, die man verwendet, die letzten Monate gute Ergebnisse gebracht haben. Zeit, die Pflege umzustellen! Wir verraten euch 3 Tricks, wie ihr eure Haut in kurzer Zeit und mit einfachen Mitteln wieder in Balance bringen könnt. Allen voran braucht die Haut vor allem eines: Feuchtigkeit, Feuchtigkeit, Feuchtigkeit!

1. Darum solltest du mit Herbstbeginn deine Pflege-Routine umstellen

Die Haut hat im Winter andere Bedürfnisse als im Sommer. Viele, die im Sommer mit fettiger Haut oder Mischhaut zu kämpfen haben, bekommen in den kühleren Monaten plötzlich trockene, sensible Haut. Deshalb ist es wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und die Pflegeprodukte ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Zum Beispiel können klärende Tonics im Sommer ganz angenehm sein, im Winter trocknen sie zu sehr aus. Besser auf ein milderes Tonic (ohne Alkohol und am besten mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Panthenol oder Aloe Vera) oder Rosenwasser umsteigen. Bei der Reinigung auf ein mildes Reinigungsgel oder sogar eine Reinigungslotion umsteigen. Bei sensibler, trockener Haut auf Waschlappen oder sonstige Schwämmchen verzichten. Außerdem solltet ihr mit Hautreinigungsbürsten und Peelings vorsichtiger werden.

Ein ausgleichendes, feuchtigkeitsspendendes Serum mit Hyaluronsäure kann in der kalten Jahreszeit zum echten Lebensretter werden. Zusätzliche Konzentrate oder Gesichtsöle sorgen für noch mehr Feuchtigkeit und Elastizität. Danach unbedingt morgens und abends eine Creme verwenden, denn die hilft, das Serum in der Haut einzuspeisen. Die Creme darf im Herbst und Winter ruhig etwas reichhaltiger sein. Inhaltsstoffe wie Sheabutter und Ceramide sind besonders in der kalten Jahreszeit echte Retter. Für den extra Feuchtigkeitskick ruhig Tuchmasken tragen. Außerdem solltet ihr eure Foundation nochmal unter die Lupe nehmen – manche Produkte trocknen zusätzlich aus. Tipp: Einen Tropfen Mandel- oder Jojobaöl in die Foundation mischen und mit Puder sparsamer umgehen.

Gesichtsöl

2. Die Haut ist trocken – trotzdem peelen?

Ganz klar: Ja. Auf mechanische Peelings solltet ihr aber verzichten. Besser die Haut mit BHA (Salicylsäure)- oder AHA (Fruchtsäure)-Peelings behandeln. Die Säuren helfen dabei, die Haut sanft von abgestorbenen Hautzellen zu befreien. Bei der Anwendung solltet ihr aber vorsichtig sein. Am besten mit einem milden Präparat einmal alle zwei Wochen starten und die Anwendungen langsam steigern. Die Haut ist nach der Behandlung mit einem Peeling gut auf die darauffolgende Feuchtigkeitspflege vorbereitet. Hier haben wir alles, was ihr zu Säure-Peelings wissen müsst, für euch aufgelistet.

3. Fettige Haut? Vermutlich ist sie einfach nur trocken...

Ob Pickel, Mitesser oder trockene Stellen – höchstwahrscheinlich ist euer Hautbild durch mangelnde Feuchtigkeit außer Balance. Unreinheiten können auch durch einen geringen Feuchtigkeitshaushalt entstehen. Wer fettige Haut hat, glaubt häufig, der Haut die Feuchtigkeit entziehen zu müssen. Das bewirkt aber genau das Gegenteil: Die Haut versucht verzweifelt den Feuchtigkeitshaushalt auszugleichen und produziert vermehrt Sebum. Gönnt eurer Haut zu Herbstbeginn ein extra Pflegeprogramm. Schnell wird sich die Ölproduktion regulieren.

Thema: Pflege