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Herbst-Kräuter

Sammeln Sie jetzt Kräuter für Baby-Tees, Tinkturen oder Salben, die im Winter gute Dienste leisten. Wir verraten, welche Pflanzen im Herbst Saison haben und wie sie verwendet werden.


Herbst-Kräuter
© Corbis

Der Spätsommer ist der ideale Zeitpunkt zum Kräutersammeln. Rosmarin, Beifuß, Thymian und andere haben jetzt Saison und finden nicht nur in der Küche Verwendung. Sie helfen auch bei Magenproblemen, Erkältungen und Haarausfall , stärken den Kreislauf oder pflegen die Haut . In Alkohol eingelegt, als Badezusatz oder Wickel gibt es jede Menge Möglichkeiten. Einfache Rezepte zum Selbermachen:

Rosmarin:

Rosmarinwein zur Stärkung des Kreislaufs.

Wirkung: Der Rosmarin hilft mit seinen ätherischen Ölen bei Nerven-, Herz- und Kreislaufschwäche.

Zubereitung: 10 g Rosmarinblätter mit einer Flasche Weißwein übergießen. Eine Woche ziehen lassen, Blätter abfiltern und zweimal täglich ein kleines Glas trinken.

Beifuss:

Kräutersalz mit Beifuß für die Verdauung.

Wirkung: Die Bitterstoffe im Beifuß aktivieren die Verdauungssäfte und machen so schwere und fettige Speisen leichter bekömmlich.

Zubereitung: 5 g getrockneten Beifuß mit den Fingern zerreiben und mit 30 g Kochsalz mischen. Zum Kochen verwenden.

Thymian:

Ein Thymianbad bei Erkältungen und Grippe.

Wirkung: Husten und Bronchitis verschwinden mit Thymian. Verantwortlich ist das enthaltene Thymol.

Zubereitung: Eine Hand voll getrockneter Thymianblätter mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen. 20 Minuten ziehen lassen, abseihen und zum Badewasser geben.

Heidekraut:

Getrocknetes Heidekraut bei unreiner Haut.

Wirkung: Die entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung des Heidekrauts macht die Haut wieder schön.

Zubereitung: Zwei Teelöffel getrocknetes Heidekraut in eine Tasse mit kochendem Wasser geben. Zehn Minuten ziehen lassen und mit einem Baumwolltuch auf die unreine Haut legen.

Brennessel:

Brennnesseltinktur gegen Haarausfall.

Wirkung: Die Brennnessel wirkt mit Provitamin A, Mineralsalzen und Eisen besonders gut bei Haarausfall.

Zubereitung: Zerhackte Wurzeln in eine Flasche mit 40%igem Branntweinessig geben und zwei Wochen ziehen lassen. Täglich auf die Kopfhaut auftragen.

Ringelblume:

Ringelblumensalbe für eine streichelweiche Haut.

Wirkung: Ringelblumen helfen bei kleinen Wunden, rauen Stellen, bei Ausschlag und Blutergüssen.

Zubereitung: Eine Hand voll Blüten in 200 ml Olivenöl einige Minuten kochen, abseihen. 30 g geschmolzenes Bienenwachs mit dem Öl vermischen. Salbe auskühlen lassen.

Redaktion: Jasmin Altrock