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Hilfe, Mama ist emanzipiert

Generationenfrage. Heute sind viele Mamas schon cooler als ihre Töchter. Wie denken beide über dieses Gesellschaftsphänomen? WOMAN bat zum Streitgespräch.


Hilfe, Mama ist emanzipiert
© Starz

Mama, im Eisschrank gibt’s keine Himbeeren mehr!“, „Mama, darf ich meine neue Schultasche herzeigen?“, „Mama, wo ist meine Badehose?“ – Philipp, 14, sein Bruder Tristan, 4, und Taferlklasslerin Heidi, 6, wissen genau, wie sie ihre Mutter auf Trab halten. Doch Daniela Strache, 40, frisch geschiedene Frau von FP-Chef Heinz-Christian Strache, bringen solche Zwischenrufe nicht mehr aus der Fassung. Bei insgesamt vier Kindern ist dieser Dauerstress längst Alltag geworden. „Meine Große, die Resi, ist Gott sei Dank schon vernünftiger“, lobt sich die Tochter des Wiener Rindfleischgastronomen Plachutta das „reife Benehmen“ ihrer mittlerweile 17-jährigen Erstgeborenen. „Ich würde Mama ja gern im Haushalt helfen“, wirft Marietheres sofort ein, „aber sie will ja immer alles allein erledigen: kochen, putzen, einkaufen!“ – Das verwundert bei einer sonst so modernen Frau. Resi: „Emanzipiert hat sich Mama aber erst durch die Scheidung. Jetzt geht sie mit Freundinnen aus. Überhaupt ist sie viel entspannter!“

Daniela Strache schmunzelt, lebte sie schließlich nach den erzkonservativen Vorstellungen des FP-Strategen. „Es gab das Arrangement, dass er arbeiten geht und ich quasi das Heimchen am Herd gebe!“ Wahrscheinlich auch, weil sie als Mädchen selbst so erzogen wurde: Mit 17 durfte sie höchstens bis 22 Uhr aus dem Haus, rauchen und Alkoholkonsum waren sowieso verboten. Ein behütetes Töchterchen war den Eltern scheinbar so wichtig, dass sie es sogar persönlich aus der Disco abholten. Daniela Strache: „Irgendwann reichte es mir. Ich ging als Au-Pair nach Kanada, wollte einfach meine Freiheiten haben.“ Was trotz mancher Aufbruchstimmungen in ihrem Leben blieb, war ihr ausgeprägter Familiensinn: „Wenn Emanzipation bedeutet, Kind und Job unter einen Hut bringen zu müssen, will ich keine Emanze sein. Weil es unverantwortlich ist, wenn Karrierefrauen gleich nach der Geburt wieder in den Job einsteigen. Jede Mutter sollte bis zum sechsten Lebensjahr des Kindes zuhause bleiben. Diese Zeit kann man nie wieder nachholen …“

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