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Hilfe bei Regelschmerzen

Viele Frauen leiden unter Schmerzen vor und während der Regel. Was hilft bei Menstruationsbeschwerden? Die wichtigsten Tipps.


Hilfe bei Regelschmerzen
© Corbis

Die Ursachen für Regelschmerzen sind vielfältig. Sie können rein körperlich sein – etwa bei Beckenschiefstand –, meistens spielen aber psychische Komponenten eine Rolle. Nur selten wird die Regelblutung in unserer Gesellschaft als etwas freudvolles erlebt. Im Gegenteil: Vielen Mädchen wird bei der ersten Regel vermittelt: "Du Arme, jetzt beginnt es auch bei dir."

Dabei ist die Regel eigentlich Ausdruck der Lebendigkeit, Fruchtbarkeit und Fülle. Neben dem eigenen Frauenbild können natürlich auch andere Faktoren wie Probleme in der Beziehung , Sexualität oder eine Abneigung gegen Blut eine negative Rolle spielen.

Regelschmerzen: Beschwerdebild abklären!

Am wichtigsten ist die Abklärung des individuellen Beschwerdebildes: Frau sollte Tagebuch führen und einige Monate lang genau festhalten, was-wann-wie-oft-wo schmerzt. Je mehr die Frau über ihre eigene Befindlichkeit Bescheid weiß, desto besser kann ihr geholfen werden.

Je nach Krankheitsbild können dann – unter fachkundiger Anleitung – die entsprechenden pflanzlichen Mittel richtig eingesetzt werden. So wirken etwa Kräutertees aus Schafgarbe, Frauenmantel, Melisse oder Kamille krampflösend.

Menstruation: Ernährung spielt eine Rolle!

Eine wichtige Rolle spielen bei Regelschmerzen auch die Ernährungsgewohnheiten und die Verdauung. Liegt etwa eine Verstopfung vor und der Darm kann nicht täglich entleert werden, dann kann es auch im Unterleibsbereich, der an den Enddarm angrenzt, im wahrsten Sinne des Wortes zu Stauungen kommen. Frauen sollten daher darauf achten, nicht zu viel Fleisch und vor allem Pflanzliches zu essen, genug zu trinken (pro Tag rund zwei Liter Wasser, Kräutertees oder verdünnte Säfte).