Ressort
Du befindest dich hier:

Hilfe bei hartnäckigem Schnupfen

Ein normaler, unkomplizierter Schnupfen klingt nach fünf bis neun Tagen ab. Doch was hilft, wenn der hartnäckige Schnupfen 'wandert'?


Hilfe bei hartnäckigem Schnupfen
© Corbis

Zwar ist der normale Schnupfen nach fünf bis neun Tagen vorbei, allerdings ist das Flimmerepithel in der Nase erst nach rund vier Wochen wieder voll funktionsfähig. Das bedeutet, dass man in dieser Zeit noch anfällig für neue Infektionen ist (lesen Sie hier, wie Sie der Erkältung vorbeugen ).

Schnupfen führt zu Komplikationen

Zu Komplikationen (und damit gefährlichem Schnupfen) kann es kommen, wenn sich die Viren von der Nasenschleimhaut auf Rachen, Bronchien, Stirn- und Nebenhöhlen und über den Nasen-Ohren-Kanal in den Gehörgang ausbreiten.

Außerdem sind die geschwächten Schleimhäute anfällig für eine bakterielle Sekundärinfektion ("Superinfektion"). Am häufigsten wird aus einem harmlosen Schnupfen eine Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis).

Was hilft gegen Schnupfen?

In der Schnupfenzeit helfen schleimlösende Substanzen, um zähflüssiges Sekret abzutransportieren und Nebenhöhlen zu öffnen. Besonders bewährt haben sich Nasensprays, z.B. mit Meersalz, die auch über einen längeren Zeitraum unbedenklich angewendet werden können.

Aber Achtung! Abschwellende Nasentropfen- und -sprays sollten nicht länger als fünf bis sieben Tage verwendet werden.

Alternativmassnahmen sind ausreichend Tee und Wasser trinken (zwecks Schleimverflüssigung), Dampfbäder mit Kochsalz oder ätherischen Ölen aus der Apotheke sowie pflanzliche Arzneien, die nicht nur die Symptome lindern, sondern vielfach auch eine antibakterielle Wirkung aufweisen können. Je früher Phytopharmaka eingesetzt werden, desto wirksamer sind sie.