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Verdauungsprobleme? Das hilft!

Niemand spricht gerne über seine Verdauung - mal abgesehen von den "glücklichen" Personen in der Werbung, die dafür bezahlt werden. Doch Bauchprobleme können ziemlich belastend sein und Betroffene stark beeinträchtigen.

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Verdauungsprobleme? Das hilft!
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Verdauungsprobleme und Verstopfung:
Eine Verstopfung ist ein Zeichen dafür, dass etwas mit dem Körper nicht stimmt. Von einer Verstopfung ist dann die Rede, wenn man weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang hat, der Stuhl ziemlich hart und klumpig ist - weil so lange im Darm - und wenn man stark pressen muss.
Doch ein Problem kommt selten allein! Daher werden Verdauungsprobleme oftmals begleitet von Kopfschmerzen, Migräne, Appetitlosigkeit, Druckgefühl und Angeschlagenheit.

Ursachen für eine Verstopfung?
Nicht nur Medikamente, sondern auch eine Störung im Salzhaushalt des Körpers kann eine Verstopfung verursachen. Außerdem kann sie auch durch eine Nerven-, oder Hormonstörung bzw. Darmerkrankung hervorgerufen werden.
Sollte die Verstopfung starke Beschwerden machen, bzw. Begleitsymptome wie Blut im Stuhl auftreten, muss ein Arzt aufgesucht werden!

Verstopfung vorbeugen:
1. Ballaststoffreiche Ernährung! Das bedeutet viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte essen.

2. In Ruhe essen und jeden Bissen gut kauen.

3. Viel Bewegung! Menschen mit Bewegungsmangel neigen öfter zu Verdauungsproblemen und Verstopfung!

4. Viel Trinken! Das bedeutet, dass mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag getrunken werden sollten.

5. Unterdrücke den Stuhlgang nicht und nimm dir genügend Zeit auf der Toilette.

Hausmittelchen gegen Verstopfung

1. Bauchmassagen, Zwetschkenkompott, Weintrauben, getrocknete Pflaumen, oder Feigen und Wasser auf nüchternen Magen sind die gängigsten Hausmittel.

2. Kaffee kann ebenso den Stuhlentleerungs-Reflex auslösen.

3. Ein Glas lauwarmes Wasser nach dem Aufstehen.

4. Joghurt mit Leinsamen, Flohsamen, Kleie helfen auch auf besondere Art und Weise.

5. Abführmittel aus der Apotheke, wobei diese nur im "Notfall" und nicht regelmäßig verwendet werden sollten. Unbedenklich sind Mittel mit den Wirkstoffen Macrogol, Lactulose und Lacitol. Stärker wirken jene Präparate, die mit Sennesblättern, Natriumpicosulfat und Bisacodyl angereichert sind.