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Keine Klimaanlage im Büro? So packst du den Arbeitsalltag bei Hitze!

Während Sommer für viele Urlaub bedeutet, bringt die Hitze für all jene, die arbeiten müssen, erschwerte Arbeitsbedingungen oder sogar Gesundheitsgefahren mit sich. Egal ob im Freien, im Büro oder von zuhause aus: Folgende Tipps helfen dabei, in der Sommerhitze gesund und sicher durch den Arbeitsalltag zu kommen.

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Keine Klimaanlage im Büro? So packst du den Arbeitsalltag bei Hitze!
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Hohe Temperaturen bedeuten für zahlreiche ArbeitnehmerInnen eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leitungsfähigkeit. Sonnenstrahlen können ohne Schutz über die Dauer ganzer Arbeitstage zu massiven Schäden an Haut (Sonnenbrand bis Hautkrebs) und Augen (Entzündung der Horn- und Bindehaut, Trübung der Linse und Schädigung der Netzhaut) führen.

Darüber hinaus hat der Körper im Sommer aufgrund erhöhter Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit einiges zu tun, um die Körpertemperatur konstant zu halten. Da dies auch durch Verdunstung von Schweiß an der Hautoberfläche erfolgt, verliert der Körper Flüssigkeit. Wird der Flüssigkeitsverlust nicht ausgeglichen, kann das von Konzentrationsschwäche über Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit bis hin zu Hitzekrämpfen oder sogar einem Hitzekollaps führen.

Das alles ist kein Kindergeburtstag, von der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bei Hitze ganz zu schweigen. Folgende Tipps der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt helfen dabei, in der Sommerhitze gesund und sicher durch den Arbeitsalltag zu kommen.

Tipps für Outdoor-Arbeitsplätze

  • Arbeitsbeginn nach Möglichkeit in die kühleren Morgenstunden vorverlegen.
  • Arbeitsbereich wenn möglich beschatten (z. B. Sonnenschirm, Sonnensegel).
  • Arbeitsorganisation: intensive körperliche Belastung in der prallen Sonne vermeiden. Verlege diese Tätigkeiten möglichst an die Tages-Randzeiten.
  • Arbeitspausen: Zusätzliche Pausen einplanen, um bei großer Hitze den Körper im Schatten wieder abkühlen zu können. Kalte Tücher im Nacken, Füße im Wasserkübel etc. helfen zusätzlich.
  • Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten – mit alkoholfreien Getränken. Tipp: Halte Getränke kühl, z. B. in einer Kühltasche.
  • Sonnenschutzbrillen mit UV-Filter schützen bei der Arbeit nicht nur vor der Sonneneinstrahlung, sondern zusätzlich vor mechanischen Verletzungen der Augen.
  • Bei Arbeiten im Freien möglichst viel Haut bedecken (Kleidung, Kopfbedeckung, Nackenschutz, Brille).
  • Für ungeschützte Körperstellen Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden und regelmäßig nachcremen.

Sommerhitze: Tipps für das Büro

Auch in vielen Innenräumen können sommerliche Temperaturen das Arbeiten erschweren. Wer in Räumlichkeiten ohne Klimaanlage arbeitet, kann sich dennoch helfen:

  • Arbeitsbeginn nach Möglichkeit in die kühleren Morgenstunden vorverlegen und dabei gut durchlüften.
  • Während des Tages den Arbeitsbereich, wenn möglich durch Vorhänge, Rollos, Jalousien, oder ähnliche Hilfsmittel beschatten. Zusätzliche Wärmebelastung in Form von Wärmestrahlung durch die Sonne wird somit reduziert.
  • Nicht benötigte Elektrogeräte ausschalten, da diese zusätzliche Wärme erzeugen.
  • Ist es im Arbeitsraum trotz Beschattung zu heiß, sorge in zusätzlichen Pausen für Kühlung (z. B. Ventilator, Kühlung der Handgelenke mit Wasser, Wasserkübel für die Füße, kalte Dusche etc.).
  • Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten (alkoholfreie Getränke mit möglichst niedrigem Zuckergehalt) – kühle die Getränke bereits bei Arbeitsbeginn im Kühlschrank ein.

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Tipps für *heiße* Arbeitswege

Auch im Straßenverkehr ist im Sommer volle Konzentrationsfähigkeit unerlässlich. Wer bei hohen Temperaturen viel Zeit hinter dem Steuer von ein- oder mehrspurigen Fahrzeugen verbringt, sollte folgende Tipps beachten:

  • Aktive Verschattung der Fensterflächen beim Parken
  • Lenkrad und Sitz (bei Lederausstattung) abdecken (z. B. mit einem Handtuch)
    Vor der Inbetriebnahme: Fenster und Türen öffnen, um die gestaute Hitze aus dem Fahrzeuginneren entweichen zu lassen.
  • Losfahren mit geöffneten Fenstern, der Fahrtwind sorgt in den ersten Minuten für eine gute Durchlüftung.
  • Nach 1-2 Minuten Fenster schließen, damit die Klimaanlage ihre Wirkung entfalten kann.
    Zusätzliche Pausen – vor allem bei längeren Strecken und großer Hitze in Fahrzeugen, die nicht mit Klimaanlage ausgestattet sind.
  • Während Fahrten – sowohl bei Fahrzeugen mit Klimaanlagen (trockene Luft) als auch bei Fahrzeugen ohne (höhere Fahrzeuginnentemperatur) – auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.
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