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Hitzepickel: Das hilft!

Im Sommer kann es durch enge Kleidung zu einer Verstopfung der Schweißdrüsen kommen. Die Folge: Hitzepickel. Wir verraten dir, was du dagegen tun kannst!

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Hitzepickel: Das hilft!

Hitzepickel sollten nicht mit einer Sonnenallergie verwechselt werden!

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Hitzepickel oder Miliaria rubra genannt, sind eine Erkrankung der Schweißdrüsen, welche durch Verstopfung rote oder bereits entzündete Formen annehmen können. Sehr häufig treten Hitzepickel bei Kleinkindern und Babys auf. Der Grund dafür, das gilt auch für Erwachsene, ist die meist zu warme und luftdichte Kleidung. Herrscht warme Umgebungstemperatur und hohe Luftfeuchtigkeit steigt das Risiko auf Hitzepickel noch weiter. Wir haben Tipps, was man bei Hitzepickel beachten sollte:

1

Babys und Kleinkinder: Oft meinen es die Eltern nur gut und packen ihre Kinder besonders dick ein. Mitunter beginnen die Kleinen dann zu quengeln oder weinen sogar, was aber als unspezifisches Signal wahrgenommen wird. Der Grund könnte ein ganz naheliegender sein. Es entstehen Hitzepickel auf der Haut, welche jucken und brennen. Entsteht zusätzlich ein feuchtwarmes Milieu unter der Kleidung, können sich Bakterien gut ausbreiten. Deswegen sollten auch Babys und Kleinkinder im Sommer leichte, weite Kleidung tragen.

2

Erwachsene: Auch bei Erwachsenen können Hitzepickel auftreten. Hält man sich in warmen, tropischen Gegenden auf, sollte man in jedem Fall auf enge Kleidung verzichten, damit der Körper nicht vom Schwitzen abgehalten wird. Denn der Schweiß auf der Haut kann nicht verdunsten und es wird ein Hitzestau unter der Kleidung verursacht.

3

Behandlung: Bei roten Hitzepickeln ist eine medikamentöse Therapie nicht nötig. In erster Linie sollte man den Hitzestau abbauen. Wird der Juckreiz aber zu groß, raten wir zu einer Zinkmixtur in Puderform, welche die Haut trocken hält, damit nicht weitere Bakterien entstehen können. In der Apotheke gibt es außerdem eigene Cremes als lokale Antibiose.

Wie erkenne ich Hitzepickel?

Hitzepickel befinden sich meist am Rumpf, insbesondere an den Schweißwegen, wie unter den Achseln, zwischen den Schultern oder am Dekolleté. Zuerst entstehen Bläschen ohne Rötung, wischt man aber über die Bläschen, platzen die verstopften Schweißdrüsen auf und klare Flüssigkeit tritt aus - ähnlich wie Schweißtropfen.

Gekennzeichnet sind Hitzepickel durch ihre rote Färbung und einem juckenden Schmerz. Auf keinen Fall solltest du dich an den betroffenen Hautstellen kratzen!!!