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H&M liebt Cara nicht mehr

Supermodel Cara Delevingne hat einen potenten Auftraggeber verloren: H&M kündigt nach einem Drogen-Skandal offenbar die Zusammenarbeit mit der 20-Jährigen.

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H&M liebt Cara nicht mehr

"Alle lieben Cara" hieß es noch Ende letzten Jahres. Kein Designer, der die 20-jährige Britin aus bester Familie nicht über seinen Laufsteg defilieren ließ, kaum ein Luxuslabel, das ihr markantes Gesicht mit den dichten Augenbrauen nicht für seine Kampagne buchte. Doch nun wagt Modekonzern H&M offenbar den Liebesentzug.

Noch im März diesen Jahres lief Cara Delevingne in Paris für H&M bei der ersten Fashionshow des Labels seit langer Zeit, danach euphorisierte man noch: "Sie ist das Gesicht einer neuen Generation. Schön, jung und mit Humor." Es schien aussichtsreich, dass Delevingne das Face der nächsten großen Mode-Kampagne des Retailers werden könnte.

Doch nun wurde die Zusammenarbeit aufgekündigt. Was war passiert? Britische Medien, allen voran die gefürchtete Daily Mail , veröffentlichten im Juni Fotos der 20-jährigen Laufsteg-Schönheit, auf denen ihr ein verdächtiges Tütchen mit weißem Pulver aus der Tasche fällt. Kokain? Auch wenn Delevingne und ihr PR-Team sich nie zu den Bildern äußerten, so konnten beim Model dennoch in den letzten Wochen einige Verhaltensauffälligkeiten festgestellt werden: Bei einem Duett mit BFF Rita Ora tanzte Cara Delevingne illuminiert im Background oder rülpste ins Mikrofon; die Urlaubsfotos an Bord einer Luxusyacht mit Rihanna zeigen sie beim hochprozentigen Feiern.

Offenbar zu viel für den schwedischen Textilkonzern. Eine Sprecherin zur Daily Mail : "Cara Delevingne ist kein H&M-Model. Dass sie das Gesicht unserer neuen Kampagne sein könnte, ist ein großes Missverständnis. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum wir in nächster Zeit mit ihr zusammenarbeiten sollten." Schon als die ominösen (Drogen?-)Bilder auftauchten, antwortete der Konzern auf Anfrage, dass er in puncto Drogen null Toleranz kenne. Man werde, so H&M damals, den Vorfall prüfen und gegebenenfalls handeln. Sieht ganz so aus, als hätte man die Konsequenzen nun getroffen...