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Unplugged Wedding: So bleibt deine Hochzeit handyfreie Zone

Immer mehr Paare bitten ihre Gäste bei der Hochzeit die Handys und Kameras in ihren Taschen zu lassen. Wir verraten dir, warum das keine abwegige Idee ist.

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unplugged wedding
© istockphoto.com

Stellt euch eine Hochzeit vor, auf der niemand Fotos oder Videos mit Handy, Kamera und Tablet macht. Nur die Fotografin oder der Fotograf macht seinen Job und knipst Braut, Bräutigam und Gäste. "Schade um die vielen inoffiziellen Fotos!", denkt ihr euch sicher. Aber in Wirklichkeit kann es eine wahre Bereicherung sein, seine Hochzeitsgäste zu bitten, keine Fotos zu machen.

"Unplugged Wedding" nennt man solche Trauungen, wo die Gäste ermutigt werden, nicht zum Handy zu greifen. Und immer mehr Paare entschließen sich dazu, diese Bitte in die Hochzeitseinladungen reinzuschreiben. Es gibt sogar mehrere gute Gründe dafür, die eigene Hochzeit auch so auszurichten:

1. Der offizielle Fotograf/die Fotografin wird sich freuen

Wenn man sich ein bisschen in das Thema "Unplugged Wedding" einliest, merkt man schnell, dass vor allem die HochzeitsfotografInnen eine starke Meinung dazu haben. Und folgendes Bild macht ihren Punkt klar:

Wenn Gäste ohne Ende mit Blitz fotografieren und im falschen Moment mit ihren Handys im Bild hängen, dann ist das sonst vielleicht perfekte und professionelle (!) Portrait sofort ruiniert. Und welches Paar will schon Fotos von sich haben, auf der die halbe Verwandtschaft mit hochgereckten Smartphone dasteht?

Deshalb der Tipp der Fotografen: Zumindest manche Teile des Festes handyfrei gestalten. Zum Beispiel die Trauung oder das Tortenanschneiden. Und wenn trotzdem unbedingt Fotos gemacht werden müssen - dann ohne Blitz!

2. Keine ungewollten Fotos auf Social Media

Viele Brautpaare freuen sich natürlich, wenn sie nach der Hochzeit so viele Fotos wie möglich zum Anschauen haben. Deshalb ist es ja auch nicht ganz zu verteufeln, wenn Gäste mit dem Handy knipsen. Doch nur, weil du mit deinem Smartphone ein Foto vom Paar gemacht hast, heißt das nicht, dass du es ohne zu fragen auf irgendeinem Social Media Kanal posten darfst.

Merke: Wenn das Brautpaar sogar eine eigenen Hashtag für ihre Hochzeit auf Instagram festlegt, dann weißt du, dass du ohne Ende posten darfst. Wenn dies aber nicht der Fall ist, dann tust du besser daran, dir die Erlaubnis vom Brautpaar zu holen.

3. Ersatzbeschäftigung: Fotobox

Wer nicht will, dass den Gästen ohne ihre Handys der Spaß ausgeht, kann zum Beispiel eine Fotobox aufstellen lassen. Dort können alle so viele lustige Fotos machen wie sie wollen. Noch günstigere Lösung: Man kauft für das Event eine Polaroidkamera und ruft alle dazu auf, die geschossenen Bilder ins Gästebuch zu kleben.

Der Liebling aller Gäste: Die Polaroidkamera!

4. Wie streng es ist, entscheidet ihr

Dieser Punkt ist besonders wichtig: Es ist eure Hochzeit! Sprich - ihr entscheidet, wie streng ihr das mit den Regeln angeht. Wenn ihr lustige, spontane Fotos vom ganzen Fest wollt, dann sagt euren Gästen, dass sie nur bei der Trauung nicht fotografieren dürfen. Wenn ihr am liebsten gar keinen spontanen Knipser hättet, dann schreibt dies in eure Einladung. In beiden Fällen geht es darum, dass ihr euch wohlfühlt und dabei werden eure Gäste sicher helfen.

Im Video: Diese 15 Fragen solltest du dir vor der Hochzeit stellen.

© Video: Wochit
Themen: Hochzeit,

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