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Homosexualität bei Tieren: Führung im Münchner Zoo

Löwen tun es, Elefanten tun es, Vögel tun es: Sie zeigen Interesse am gleichen Geschlecht. Der Münchner Tierpark Hellabrunn widmet dem Thema Homosexualität in der Natur nun erstmals Führungen. Und hat sogar ein entzückendes Pärchen als Paradebeispiel.

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Homosexualität bei Tieren: Führung im Münchner Zoo
© stobi_de/ iStockphoto.com

Bei Tieren ist es quasi "kein Thema" - es passiert einfach und kein anderes Tier stört sich daran. Nur bei Menschen ist etwas gänzlich Natürliches mit Anfeindungen (und in einigen Staaten auf der Welt sogar mit der Todesstrafe) konfrontiert.

Homosexualität in der Tierwelt: Fast alle tun es

Denn wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass homosexuelles Verhalten bei Tieren bei bis zu 1500 Arten beobachtet wurde. Laut den Organisatoren der "Against Nature?"-Ausstellung im Jahre 2006 sei das ganze Ausmaß der unterschiedlichen sexuellen Ausrichtung sogar noch deutlich größer sei als bisher angenommen: „Bisher wurde noch keine Tierart gefunden bei der sich homosexuelles Verhalten NICHT zeigt, mit der Ausnahme von Arten die sich nicht geschlechtlich vermehren, wie Seegurken oder Blattläuse.“

Homosexualität ist also erwiesenermaßen nichts "Widernatürliches", wie immer wieder von konservativen oder homophoben Gruppierungen behauptet wird. Das möchte auch der Münchner Tierpark Hellabrunn mit seinen neuen Führungen aufzeigen:

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