Ressort
Du befindest dich hier:

Hope Hicks: Rücktritt von Trumps angeblicher Geliebter!

Damit hätte niemand gerechnet: Hope Hicks, Kommunikationschefin im Weißen Haus und angebliche Geliebte Donald Trumps, ist zurückgetreten. Die Gründe:

von

Hope Hicks: Rücktritt von Trumps angeblicher Geliebter!

Hope Hicks. Ex-Model und Vertraute Donald Trumps

© 2016 Getty Images

Es ist ein Paukenschlag: Hope Hicks, 29, erklärte ihren Rücktritt als Kommunikationsdirektorin im Weißen Haus. Das Ex-Model mag nicht die erste Mitarbeiterin sein, die ihren Dienst unter Donald Trump quittiert – doch kaum eine Kündigung erregte mehr Aufsehen.

"Es gibt keine Worte, um Präsident Trump meine Dankbarkeit auszudrücken. Ich wünsche dem Präsidenten und seiner Regierung alles Gute, während er weiterhin unser Land führt", lauten die offizielle Rücktrittsmeldung von Hicks, die vom Weißen Haus am 28. Februar veröffentlicht wurde – und die seitdem weltweit für Schlagzeilen sorgt.

Auch US-Präsident Donald Trump bedauert gegenüber CNN den Abgang einer seiner engsten Vertrauten: ""Sie ist so schlau und nachdenklich, eine wirklich großartige Person. Ich werde es vermissen, sie an meiner Seite zu haben."

Hinter den Kulissen, so Insider gegenüber dem Fernsehsender CBS, müssen sich jedoch ganz andere, weit weniger nüchterne Szenen abgespielt haben: "Hope hat sich die Augen aus dem Kopf geweint, sie war völlig zerstört."

Wer ist Hope Hicks?

Hope Hicks: Seit dem Wahlkampf an Donald Trumps Seite

Hope Hicks ist ein ehemaliges Model, das 2014 in der PR-Abteilung für das Mode-Unternehmen von Ivanka Trump anheuerte. Nur ein Jahr später holte Donald Trump die politisch weitgehend Unerfahrene überraschend als Pressesprecherin in sein Wahlkampfteam. Ende Dezember 2016 beförderte er sie zur Direktorin für strategische Kommunikation. ein halbes Jahr später mutierte sie zur Kommunikationsdirektorin im Weißen Haus.

Ihr Büro lag direkt neben dem Trumps, sie musste Reden verfassen, Tweets posten, Presseanfragen und -Berichte scannen. Damit wurde sie zur allerengsten Mitarbeiterin Trumps, wurde von ihm laut Insider-Berichten sogar als "Zieh-Tochter" bezeichnet.

Zwar habe Trump Hicks immer wieder auch angeschrien – doch lange habe selbst der cholerische Präsident der attraktiven Hope nicht böse sein können, so die Quellen weiter.

Warum also hat Hope Hicks ihren Rücktritt erklärt?

Dafür gibt es laut Medienberichten drei mögliche Gründe:

1

DIE AFFÄRE: In seinem im Jänner erschienenen Skandal-Buch "Feuer und Zorn: Im Weißen Haus von Donald Trump" (Rowohlt) deutet der amerikanische Journalist Michael Wolff an, Hicks habe seit längerem eine Affäre mit ihrem Chef. Diese Behauptung nahm er zwar später wieder zurück (beziehungsweise schwächte sie ab). Dennoch klebt das Gerücht an den Louboutin-Sohlen der 29-Jährigen. Einen Monat später wurde überraschend bekannt, dass Hicks eine Beziehung mit Rob Porter, einem anderen Mitarbeiter des Weißen Haus hat. Dieser wird von seinen zwei Ex-Frauen der häuslichen Gewalt bezichtigt (eine veröffentlichte Fotos ihres blau verschwollenen Auges). Das Weiße Haus stellte sich mit einem Statement erst hinter Porter. Dieses wurde von Hicks angeblich ohne Wissen des Präsidenten verfasst und ausgesandt. Ein Bruch im guten Verhältnis? Wenig später wurde Rob Porter entlassen.

2

DIE NOTLÜGEN: Kurz vor ihrem Rücktritt wurde Hicks neun Stunden lang vom "House Intelligence Committee" in die Mangel genommen. Anlass war die Untersuchung einer möglichen Einflussnahme Russlands auf die US-Wahl im November 2016. Im Zuge der Befragung gab Hicks laut "CNN" zu, im Namen Trumps "Notlügen" getätigt zu haben. Diese seien zwar nicht gravierend gewesen – dennoch soll Trump über Hicks Illoyalität mehr als verärgert gewesen sein.

3

DIE PALASTINTRIGE: Andere sehen in Hope Hicks' Rücktritt andere Gründe: Sie habe einen internen Machtkampf gegen John Kelly, den ranghöchsten Mitarbeiter im Weißen Haus, verloren. Dieser wollte ageblich Hicks' Macht beschränken und ihren Einfluss auf den Präsidenten minimieren. Laut "CNN" sei da aber nichts dran. Mehrere Quellen wollen diese Palast-Intrige nicht bestätigt wissen.

Thema: Trump