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Humor gegen Herzeleid: So kämpft Jennifer Aniston gegen ihr dauerndes Männerpech an

Diese Frau hat fast alles: Köpfchen, Humor, einen tollen Körper, eine beachtliche Karriere – und trotzdem kann sie keinen Mann an sich binden. Beruflich läuft es dafür umso besser für Jennifer Aniston: Mit Liebescomedys – ausgerechnet – hat sie in den letzten Jahren ihren Fixplatz in Hollywood erobert. Ihr nächster Coup: Ab 2. April liefert sie sich in „Der Kautions-Cop“ mit Gerard Butler ein vergnügliches Katz-und-
Maus-Spiel – als Journalistin, die an einem Mordfall dran ist und deshalb einen Gerichtstermin verpasst. Und der Cop, der sie dafür ins Gefängnis stecken soll, ist ausgerechnet ihr Exmann …


Humor gegen Herzeleid: So kämpft Jennifer Aniston gegen ihr dauerndes Männerpech an
© Reuters/Prouser

Wie bei jedem ihrer Filme wurde postwendend berichtet, dass die allseits beliebte Jen mit ihrem Filmpartner nun endlich wieder die Liebe gefunden habe. Heimliche Küsse nach Drehschluss heizten die Gerüchteküche an, auch ihren 41. Geburtstag am 11. 2. feierte die Halbgriechin mit Butler in Mexiko. „Wir hatten so viel Spaß zusammen. Gerry ist ungeheuer komisch, das entwaffnet mich völlig“, schwärmt Aniston. „Wenn dieser prächtig aussehende Schotte daherkommt, hat man erst fast ein wenig Angst vor ihm. Aber dann entpuppt er sich als hinreißender Softie.“ Auch Butler schwingt große Worte: „Jen hat Feuer, Intelligenz, eine sexy Ausstrahlung, Beständigkeit und Power.“ Dass an der Sache aber mehr dran ist als ein kleiner Flirt, dementieren beide. Vor allem der freiheitsliebende Butler lässt lieber die Finger von Aniston, heißt es. Schließlich hat ihr Wunsch nach einer engen Bindung schon bei Jens vergangenen Partnern zum Beziehungs-Aus geführt.

Anistons Harmoniesucht ist in ihrer Kindheit begründet. Als sie neun Jahre alt war, ließen sich ihre Eltern nach Jahren der ewigen Streitereien scheiden. Das schlechte Verhältnis zu ihrer Mutter machte Jennifer zusätzlich zu schaffen, und als Nancy Aniston 1999 im Buch „From Mother and Daughter to Friends: A Memoir“ peinliche Lebensdetails ausplauderte, brach der Kontakt endgültig ab. Ein Trauma, das aber letztendlich zu ihrem Erfolg führte, wie sie sagt: „Die Scheidung meiner Eltern war sehr schmerzhaft für mich. Schauspielern und speziell Humor ist meine Art, damit umzugehen.“ Kein Wunder, dass sie einen Film nach dem anderen drehte, als Brad Pitt 2005 bei Dreharbeiten sein Herz an Angelina Jolie verlor. „Alles ist aufregend, wenn man jung ist, man hat Träume, alles liegt noch vor einem“, sagt sie heute. „Wenn diese Erwartungen dann platzen, tut das sehr weh.“

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Redaktion: Sophia Czerny