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Diese Hunde erschnüffeln Brustkrebs zu 100 Prozent

Schon öfter gab es medizinische Studien, die zeigen, dass Hunde diverse Krebserkrankungen erschnüffeln können. Trainierte Hunde schafften dies bei Brustkrebs-Patientinnen nun sogar zu 100 Prozent.


Schäferhund
© Shutterstock

Zu Beginn waren es Einzelfälle: Manche Menschen bemerkten, dass ihre Hunde sich auf einmal anders oder seltsam verhielten - besonders wenn sie mit bestimmten Körperstellen bei ihnen in Kontakt kamen. Daraus leitete man schließlich durch einige Studien ab, dass Hunde tatsächlich einige Krebsarten erschnüffeln können. Obwohl Tumore als geruchslos gelten.

So konnte beispielsweise in einer Würzburger Studie nachgewiesen werden, dass Hunde Lungenkrebs anhand der Atemluft der Betroffenen erkennen können.

Und in einem aktuellen Test des Pariser Curie-Instituts konnte sogar eine 100-prozentige Treffsicherheit bei Brustkrebs erzielt werden. Dafür wurden zwei deutsche Schäferhunde sechs Monate lang darauf trainiert, dessen Geruch über Verbände, die Brustkrebspatientinnen getragen haben, zu erkennen.

Nach dieser Lernphase schnupperten die Hunde an insgesamt 120 Verbänden, wovon 31 tatsächlich von Frauen mit Brustkrebs stammten. Im ersten Durchlauf erkannten die Schäferhunde 28, im zweiten Durchlauf dann alle 31 Proben. Und nach diesen positiven Ergebnissen wird nun noch ausgiebiger auf diesem Gebiet geforscht, um Frauen vielleicht bald eine weitaus sympathischere Alternative zu lebensrettenden Früherkennungsmethoden zu bieten, als so manche andere medizinische Untersuchung.

Mehr zu dieser neuen Studie findest du hier: kdog.fr.

Thema: Brustkrebs