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Diese Olympionikin ist Vorbild für die 1. Barbie mit Hijab

Die US-Fechterin Ibtihaj Muhammad wird nun zum Role Model für kleine Mädchen: Als Vorbild für die erste "Barbie"-Puppe, die einen Hijab trägt.

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Diese Olympionikin ist Vorbild für die 1. Barbie mit Hijab

Ibtihaj Muhammad schreibt Geschichte

© Getty Images

Die muslimisch-amerikanische Säbelfechterin Ibtihaj Muhammad schreibt Geschichte. Sie war die erste US-Athletin, die bei den Olympischen Spielen im Hijab, dem traditionellen Kopftuch muslimischer Frauen, das Haare, Hals und Brust bedeckt, antrat.

Nun wird Muhammad erneut zu einem Role Model: Sie ist das Vorbild für die erste "Barbie", die Hijab trägt. Das gab der Spielzeugkonzern "Mattel" jetzt auf seiner Website bekannt.

Mit den «Sheroe»-Puppen, deren Namen sich aus den englischen Wörtern «she» (sie) und «hero» (Held) zusammensetzt, will Mattel laut eigenen Angaben weibliche Vorbilder feiern, die Mädchen inspirieren sollen.

"Barbie" soll ein vielfältigeres Frauenbild zeigen

Die «Sheroes» sind weitere Maßnahmen, um das von der Puppe transportierte Frauenbild der superschlanken Ideal-Blondine mit Hauptinteressen Mode und Kosmetik zu differenzieren. Weitere Vorbilder einer «Sheroe»-Barbie sind etwa die Regisseurin Ava DuVernay, das Kurven-Model Ashley Graham und die Ballerina Misty Copeland.

Hijabs für Barbiepuppen gibt es übrigens bereits schon länger. Allerdings nicht von "Mattel", sondern von zwei amerikanischen Müttern genäht und über deren Website vertrieben. Die beiden Frauen hatten sich geärgert, dass es keine Kleidung für die Spielzeug-Puppen muslimischer Mädchen gibt und dann ihr Privat-Projekt gestartet.