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"Ich bin ein guter Ehemann!"

Mamma Mia! Was für eine (zweite) Karriere legt Ex-James-Bond als Charmeur hin! Der Talk über „Married Life“ & eigenes Eheleben …


"Ich bin ein guter Ehemann!"
© Reuters

Kein Wunder, dass er als oo7 früher nicht nur die Bond-Girls betörte: Der Mann war ja zu schön, um wahr zu sein! Doch warum entlockt uns Pierce Brosnan auch als reiferes Semester noch ein entzücktes „süüüüߓ? Warum ist sein tapsiger Charme nach dem Sommer-Kinohit „Mamma Mia!“ geradezu Kult? Die einfache Antwort: weil er einen heimlichen Frauentraum erfüllt, der sonst eigentlich ins Reich der Märchen gehört. Nämlich, dass ein brandattraktiver Kerl eine Frau liebt, die nicht gerade die angesagten Beauty-Kriterien erfüllt. Die eher üppig ist – oder eigentlich, auf den Punkt gebracht, dick. Mit ganz echter Cellulite vom BH-Verschluss bis unters Knie, wie letzte Paparazzi-Abschüsse von Keely Brosnan im Bikini dokumentierten. Doch das Selbstbewusstsein, das die 44-Jährige ausstrahlt, zeigt, dass ihr Mann jedes Dellchen an ihr liebt: Die Fotos, auf denen er sie mit zärtlichem Blick in seine starken Arme nimmt, sprechen Bände. Dann freuen wir uns mit der schönen Pfundsfrau – und sehen uns begeistert den nächsten Film mit Pierce an. Wie „Married Life“ (siehe Kasten rechts), der soeben in den Kinos angelaufen ist …

WOMAN traf Pierce Brosnan zum Interview über das Ehedrama und sein eigenes Leben mit Frau und Kindern. „Bond war nur eine Maske“

Woman:  Nach den Jahren als „harter“ Bond sind Sie nun als romantischer Liebhaber mit Fun-Faktor erfolgreich. Wie fühlen Sie sich?
Brosnan:  Befreit! Bond war ja eine Maske. Ich hab jahrelang ein tapferes Gesicht aufgesetzt, um dahinter meinen Schmerz nach dem Tod meiner ersten Frau Cassie zu verstecken, und bin dabei innerlich erstarrt. Aber man lernt, sich selbst zu heilen – indem man seine Gefühle zeigt und immer offener wird zu den Menschen um einen herum.

Woman:  Sie haben dann ja wieder eine Familie gegründet …
Brosnan:  Ja, dankenswerterweise konnte ich mich für Keely wieder ganz öffnen. Das hab ich auch immer für mein größtes Talent gehalten – die Fähigkeit, ein guter Vater und Ehemann zu sein. Zwei Familien zu gründen und zusammenzuhalten ist sicher die größte Leistung meines Lebens.

Lesen Sie das ganze Interview im aktuellen WOMAN 19/2008