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Ich packe in meinen Koffer: So packen Sie Ihr Gepäck richtig!

Das Schönste am Urlaub? Die Vorfreude! Wenn da nur nicht das lästige Packen wär. Wir verraten, was wirklich mit muss und wie es am besten ankommt.


Ich packe in meinen Koffer: So packen Sie Ihr Gepäck richtig!
© Thinkstock

Mit dem Kofferpacken ist es so eine Sache: Zumeist hat man viel zu viel dabei, dafür aber ganz selten nur das Richtige … Woran das liegt? Nun, zum einen verreist Otto Normalurlauber viel zu selten, um eine gewisse Einpack-Routine entwickeln zu können, und zum anderen hat man parallel zum Packen noch an so viele andere Sachen zu denken (Nachbarn bitten, den Briefkasten zu leeren, Digicam aufladen, dringende Überweisungen zur Bank bringen …), dass es einem einfach an der notwendigen Konzentration fehlt. Deshalb an dieser Stelle gleich Tipp 1: Am besten nicht am Vorabend, sondern einen Tag früher in aller Ruhe packen! Was sonst noch alles Sinn macht, lesen Sie hier:

DAS RICHTIGE GEPÄCK
Tasche, Trolley oder guter alter Koffer? Bedenken Sie, dass es bei Flugreisen aufs Gewicht ankommt. Da kann eine stabile Nylontasche sinnvoller sein als ein chicer Alukoffer, der schon leer ein paar Kilo wiegt. Am praktischsten sind derzeit wohl Koffer aus nahezu unzerstörbarem Polycarbonat, die Sie in drei Größen kaufen sollten: Kabinentauglicher Weekender, mittlere Größe für 7–10 Tage und als XL-Format für lange (Auto-)Reisen. Wichtig: Achten Sie auf die Qualität und Höhe der Teleskopgriffe, und investieren Sie in wirklich gute Räder unter dem Koffer – beides sind nämlich Schwachstellen. Und: Vier Rollen kosten zwar etwas mehr, die Investition lohnt sich aber!

BEST BASICS
Nähzeug, Pflaster, Taschenlampe, Ersatz-Speicherkarte sowie ein kleines Klappmesser mit Korkenzieherfunktion: Es gibt ein paar Dinge, die man im Urlaub fast immer mal braucht, aber fast nie im Gepäck hat. Deshalb unser Tipp: Solche Basics in kleine Nylonsackerln geben und mit Klettband in jedem Koffer befestigen – so hat man sie garantiert immer dabei. Ebenso sinnvoll: Kopien von Pass, Führerschein und Ähnlichem dazugeben. Sollten diese Papiere einmal aus der Handtasche gestohlen werden, tut man sich bei der Airline oder bei der Botschaft oft sehr viel leichter, wenn man kopierte Originale vorweisen kann.

WENIGER IST MEHR
Besorgen Sie sich Ihre Lieblingsdüfte, -shampoos usw. entweder direkt in Reisegrößen, oder füllen Sie sie in kleine Plastikgefäße ab (günstige und tolle Produkte z.B. bei muji.de ). Und überlegen Sie sich, ob es nicht billiger sein könnte, Lieblingshosen und -shirts im Hotel waschen zu lassen, anstatt die doppelte Menge einzupacken und eventuell Übergepäck zahlen zu müssen. Besonders bei Billigairlines sind die Preise pro Kilo mitunter extrem teuer.

ROLLEN STATT FALTEN
Schwere Sachen wie Schuhe oder Necessaire gehören immer
nach unten in den Koffer. Schuhe am besten mit Strümpfen ausstopfen, damit sie die Form behalten. Dann kommen die Hosen, die, so wie alle anderen Teile, am besten gerollt werden (verhindert Knitterfalten), dann die Pullover und Jacken und schließlich die Tops und Blusen gerollt einpacken. (Empfindliche Teile sollten Sie vorher in Seidenpapier einschlagen, das schützt den Stoff und verhindert selbst kleinste Fältchen.) Ganz zum Schluss werden eventuell Hohlräume sowie die Ränder mit zusammengerollter Unterwäsche, Bikinis und anderem Kleinkram ausgefüllt. Modeschmuck, der ins aufgegebene Gepäck darf, vorher in Luftpolsterfolie einrollen, das schützt Perlen, Strasssteine und filigrane
Verschlüsse.

Redaktion: Jörg Bertram

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