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"Ich habe vielen sehr weh getan!": Michael Konsel im WOMAN-Interview

Er spielte mit Ronaldo und Zidane - und soll einer sein, der für den Erfolg über Leichen geht. Zum 50er vertraute uns der Profi-Tormann an, wie er sich geißelt, wenn mal privat ein Schuss danebengeht ...


"Ich habe vielen sehr weh getan!": Michael Konsel im WOMAN-Interview
© Roland Unger

WOMAN: Sie nennen im Buch als Ihre besten Eigenschaften "Leidensfähigkeit und eine hohe Schmerzgrenze". Bezieht sich das auf Brüche und Verstauchungen - oder auch aufs Herz?

Konsel: (lächelt verlegen) Ich kann Kopf und Herz sehr gut trennen. Deshalb sehen mich viele als unsensibel und hart. In Wahrheit bin ich weich und einfühlsam. Ich habe feine Antennen, bekomme viel mehr mit, als nur das was jemand sagt ... Aber ich wollte nie an meinen Gefühlen zerbrechen. Deshalb bin ich wahrscheinlich so hart zu mir selbst.

WOMAN: Und überhören lieber Ihre Gefühle ...

Konsel: Ja, das mache ich oft. Schmerzliche Erfahrungen haben mich kopflastig gemacht. Noch dazu bin ich ein sehr stolzer Mensch. Ich habe gelernt, mir Dinge einzureden, dass sie dann wirklich so sind, wie ich sie haben will. Man wird immer so, wie man es für seine Zwecke braucht. Ich habe wie jeder Mensch Probleme und gehe damit um, wie ich glaube. Bin ein sturer Hund. Für mein Umfeld ist das sicher nicht einfach. Bis man zu mir durchdringt, ist es ein steiniger Weg.

LESEN Sie das ganze Interview in WOMAN 04/2012!

Redaktion: Petra Klikovits