Ressort
Du befindest dich hier:

Im Kino. Penélope Cruz so sexy!

Ihr neuer Film heißt „Die Kunst zu lieben“. Privat muss sie genau die noch lernen. Der Talk.


Im Kino. Penélope Cruz so sexy!
© Mango

Sex und Sinnlichkeit sind ihr Marken­zeichen, seit sie 2001 Tom Cruise in „Vanilla Sky“ vor und hinter der Kamera den Kopf verdrehte. Und auch die neuen Filme der schönen Spanierin knistern vor Erotik: Ab 14. August glänzt Penélope Cruz in „Elegy oder die Kunst zu lieben“ als kubanische Studentin, die mit ihrem alternden, aber charismatischen Collegeprofessor eine ebenso leidenschaftliche wie tragische Beziehung eingeht. Die freizügigen Nacktszenen der Romanverfilmung von Pulitzer-Preisträger Philip Roth sorgten bereits im Vorfeld für Aufregung – genauso wie die Liebe zu dritt mit Scarlett Johansson und Javier Bardem in Woody ­Allens „Vicky Christina Barcelona“, das zu Weihnachten anläuft. Die Küsse mit Scarlett mögen gespielt sein, jene mit Javier wohl weniger, sind die 34-Jährige und ihr Landsmann seit damals doch ein Paar – und in Hollywood munkelt man immer lauter von Hochzeit. Was La Cruz selbst allerdings dementiert. „Ich hätte eines Tages gern Kinder“, ließ sie jüngst verlauten, „aber ich bin mir nicht ­sicher, ob ich an die Ehe glaube.“ Außerdem: Penélope Cruz datete nicht nur Tom Cruise, sondern fast jeden ihrer Filmpartner eine Zeit lang, etwa Matt Damon, Nicolas Cage, Matthew McConaughey oder Adrien Brody.
Warum ihr Liebesglück nie von Dauer ist und was sie sonst bewegt, erzählt sie im ­intimen Interview mit WOMAN.

„Ich hab ein inneres Monster“
Woman: Die heißen Sexszenen mit Ben Kingsley in „Elegy oder die Kunst zu lieben“ sorgten bereits im Vorfeld für Skandalschlagzeilen …
Cruz: Ich habe kein Problem, mich nackt zu zeigen, hart ist das immer nur für meine ­Eltern. In „Elegy“ sind das Schlüsselszenen. Consuela hat Brustkrebs, Angst, dass ihr schöner Körper zerstört wird. Sie konfrontiert sich bewusst mit dem Thema.

Woman: Sie: eine attraktive junge Frau. Er: ein Mann um die 70. Was verbindet sie?
Cruz: Sie können ihre Ängste teilen – und so vielleicht auch heilen.

Woman: Welche Ängste hat er?
Cruz: Angst vor Nähe. Angst, sie zu verlieren, und Angst, dieses Gefühl zu zeigen. Der ganze Film erzählt davon, wie sehr wir unsere eigenen Glücksgefühle unterdrücken, um nur ja nicht enttäuscht zu werden und dadurch Schmerzen zu erleiden.

Woman: Auch Sie scheinen in einer Be­ziehung den letzten Sprung nicht zu wagen …
Cruz: Ich habe so etwas wie eine „innere Stimme“, ein „Monster“, das mein Leben kontrolliert. So glücklich kann ich gar nicht sein, über kurz oder lang finde ich einen kleinen Fehler. Irgendwie schaffe ich es immer, mir die schönen, magischen Momente im Leben zu verderben. Danach bin ich ­jedes Mal frustriert. Ich hatte das schon als kleines Mädchen, Gott sei Dank wird es mit den Jahren etwas besser.

Woman: Und beruflich? Sind Sie zufrieden?
Cruz: Heute ja. Anfangs war es extrem belastend, nur wegen des guten Aussehens bekannt zu werden. Ich war schon richtig allergisch darauf, auf meine Schönheit ­angesprochen zu werden.

Woman: Sie gelten als sehr ehrgeizig …
Cruz: Ich bin bekennender Workaholic! Los­­lassen im Urlaub ist für mich harte Arbeit. Meine Familie versteckt mir immer den Laptop, aber ich finde ihn und verzieh mich ins Bad, um meine Mails zu checken. Wenn ich einmal eine Stunde am Strand aushalte, mach ich mir schon wieder Sorgen, ob ich alles erledigt habe … und dann finde ich ­natürlich irgendein Problem (lacht)!

Woman: Wie können Sie entspannen?
Cruz: Bei einer guten Fußmassage höre ich kurzzeitig auf zu denken. Und wenn ich schlafe. Deshalb brauch ich viel Schlaf! Und im Supermarkt! Da kann ich total relaxen.

Finden Sie das ganze Interview im aktuellen WOMAN

Thema: Sex & Erotik