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Immer mehr Kinder & Jugendliche leiden an Diabetes: jährlich erkranken 240 an Typ 1

Alarmierende Statistik: Nicht nur Erwachsene erkranken immer öfter an Diabetes, auch bei den Kindern und Jugendlich steigen die Zahlen jährlich.


Immer mehr Kinder & Jugendliche leiden an Diabetes: jährlich erkranken 240 an Typ 1

In Österreich sind mehr als 550.000 Personen von Diabetes betroffen, bis 2030 soll die Anzahl um 39 Prozent auf 764.500 ansteigen. Etwa zehn Prozent davon sind von Diabetes Typ 1 betroffen, bei dem es genetisch bedingt zu einem Insulinmangel kommt, 90 Prozent leiden an Typ 2, dem so genannten Altersdiabetes, wo eine besondere Empfindlichkeit gegenüber Insulin entsteht. Ist das körpereigene Hormon dann nicht mehr ausreichend vorhanden, muss man mit Hilfe von Insulinspritzen nachhelfen, die genau auf den individuellen Zuckergehalt des Körpers abgestimmt ist.

Alarmierend: Auch immer mehr Kinder und Jugendliche sind betroffen. So gibt es jährlich mehr als 240 Kinder, die neu an Diabetes Typ 1 erkranken. Diese Zahl hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, vor allem auch Kinder unter 5 Jahren erkranken immer häufiger daran. Die Zahl der an Typ 2 Betroffenen ist hingegen weitgehend gleich geblieben.
Für Eltern und Ärzte ist es nicht immer leicht diesen Mangel zu erkennen. Klassische Symptome auf die man achten sollte sind ständiger Durst, Harndrang, Bettnässen, Müdigkeit und Gewichtsverlust.

Kinder und Jugendliche, die an Diabetes erkranken, brauchen eine dauerhafte Betreuung durch das ständige Berechnen und Spritzen der benötigen Insulinmenge. Dies stellt nicht nur ein großes finanzielles, sondern auch ein psychisches Problem für betroffene Eltern dar. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, setzt sich die Österreichische Diabetes Gesellschaft ÖDG für Diabetesschulungen ein, damit Familienmitglieder, Lehrer und Kindergärtner mit auftauschenden Problemen umzugehen lernen.

Camps, in denen betroffene Kinder lernen mit ihrer Erkrankung umzugehen, stehen auf: www.diabetes.or.at
Weitere Hilfe und Information finden Sie unter www.oedg.org

Redaktion: Laura Zöhrer