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In Schweden haben immer mehr Menschen Mikrochips unter der Haut

Diese Bilder aus Schweden zeigen, wie es auch bei uns in der Zukunft aussehen könnte. Und das erweckt nicht nur positiv besetzte Gefühle in uns.

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Bandagen
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Die Zukunft lässt grüßen und hinterlässt uns mit einem mulmigen Gefühl: Im Netz tauchen immer mehr Bilder von Schweden auf, die sich winzige Mikrochips unter die Haut einpflanzen ließen. Der Chip in ihrer Hand soll ihr Leben einfacher machen. Etwa 3.000 Menschen in Schweden tragen laut einer französischen Presseagentur bereits den Chip, der Personalausweise und Zutrittskarten wie die fürs Fitnessstudio ersetzen soll. Doch die NFC-Chips (Near Field Communication Chips) bergen ein hohes Risiko – und zwar was den Datenschutz angeht. Trotzdem werden die Mikrochips bei den Schweden immer beliebter.

Die Risiken des Mikrochips

Ben Libberton, Mikrobiologe des MAX-IV-Labors erklärt gegenüber der AFP, dass die Implantate durchaus Infektionen verursachen oder vom Körper abgestoßen werden können. Libberton meint, die Nutzerinnen und Nutzer müssten keine Angst vor Überwachung oder Hacking haben – die verbreiteten Daten sind einfach zu wenig. Das Problem liege eher an der Datenverarbeitung bzw. könnte es zum Problem werden, wie die Daten gespeichert werden.

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Wie wird der Mikrochip in die Hand eingesetzt?

Mit Hilfe einer Spritze wird der Mikrochip, der in etwa die Größe eines Reiskorns hat, zwischen Daumen und Zeigefinger implantiert. Man spüre nur einen kleinen Stich. Der Chip ersetzt nicht nur Ausweise und Eintrittskarten, sondern auch Zugtickets. GPS-Tracker hat der Chip allerdings keinen. 2015 wurde die Technologie das erste Mal genutzt. Um den Chip zu nutzen, muss die Hand sehr nah an das Terminal gehalten werden. Aus diesem Grund sei Missbrauch oder Diebstahl kaum möglich.

Wie viel kostet das Einsetzen eines Mikrochips?

Einige Firmen haben die Kosten für das Einsetzen der Mikrochips bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernommen. Ansonsten belaufen sich die Kosten auf ca.160 Euro.

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