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Impfen: Impfgegner entwickeln sich laut WHO zu globalen Bedrohung

Masern, Meningokokken, Zecken, Grippe: Immer weniger Menschen lassen sich heutzutage impfen. Das berichtet die WHO. Dadurch sterben immer mehr Menschen an Krankheiten, die durch Impfungen vermieden werden können.

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Impfen: Impfgegner entwickeln sich laut WHO zu globalen Bedrohung

Soll eine Impfpflicht her?

© glomex

Eigentlich sollten die Masern bald ausgerottet sein. Doch weil einige Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen wollen, breitet sich die gefährliche Krankheit weiter aus. Die Weltgesundheitsorganisation WHO führt Impfgegner deshalb nun als Bedrohung.

Zahl der Masernfälle um 30 Prozent gestiegen!

Je weniger Menschen geimpft sind, desto leichter breiten sich Krankheiten aus, die eigentlicht ausgerottet werden können. Der Herdenschutz greift nicht mehr. Ein Positivbeispiel sind die Pocken. Durch konsequentes Impfen gibt es die Viren außerhalb von Laboren nicht mehr. Heute geborene Babys müssen also nicht mehr gegen Pocken geimpft werden.

Auch Masern hätten bis 2020 ausgerottet werden können. Ganz im Gegenteil stieg die Zahl der Masernfälle im letzten Jahr aber um 30 Prozent, wie die WHO berichtet - und kritisiert.

Wie sicher sind Impfungen?

Krankheiten stärken das Immunsystem? Impfungen können Allergien auslösen? Die Nebenwirkungen der Impfung sind gefährlicher als die Krankheit? Diese Meldungen tauchen im Moment verstärkt überall auf - aber ist da wirklich etwas Wahres dran? Ein Mediziner klärt auf: Diese Impfmythen kannst du getrost vergessen! Mehr erfährst du dazu HIER

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