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Deutsche Influencer starten Crowdfunding für Afrika-Reise - und ernten einen Shitstorm

Dreist oder genial? Ein deutsches Influencer-Pärchen startete eine Crowdfunding-Kampagne, um Geld für eine Reise nach Afrika zu lukrieren. Ihre Fans sind weniger begeistert...


Deutsche Influencer starten Crowdfunding für Afrika-Reise - und ernten einen Shitstorm
© Screenshot GoFundMe

Reisen ist alles andere als billig - auch wenn man auf Luxusunterkünfte und teure Flüge verzichtet. Das musste auch das deutsche Influencer Paar Catalin Onc und Elena Engelhardt - besser bekannt unter ihrem Instagram-Handle @another_beautiful_day_official - feststellen. Um sich ihren geplanten Urlaub aber trotzdem leisten zu können, entschieden sie sich, eine GoFundMe-Kampagne zu starten. Das Ziel: 10.000 Euro.

Mit dem Geld wollen sie dann mit dem Tandem nach Afrika fahren. Nette Idee - grundsätzlich. Aber weder ihre treuen Follower - immerhin haben sie fast 36.000 davon - noch die potentiellen Spender auf der Crowdfunding-Seite sind begeistert. Eher im Gegenteil. Der Tenor ist eindeutig: Statt dreist um Geld zu bitten, sollen sich die beiden lieber einen Job suchen.

Warum sollen wir euren Urlaub finanzieren?

"Wir wollen euch auf ein großes Abenteuer mitnehmen. Ein Fest des Lebens, wenn wir frei über Berge, am Meer entlang und durch Metropolen fahren. Wir werden die Schönheit dieses Planeten und seiner Bewohner zeigen, aber auch die Hässlichkeit", geben sie als Grund für ihren Spendenaufruf an. Wohin die Reise aber genau gehen soll, wird nicht spezifiziert. Warum sie ganze 10.000 Euro für einen Radl-Ausflug brauchen? Für "das Fahrrad und Ausrüstung, Verpflegung und Unterkunft (falls erforderlich), Internet und SIM-Karten in jedem Land, um euch auf dem Laufenden zu halten, Versicherung und Notfälle."

Mama finanziert den Lifestyle

Ja. Eh. Probieren kann man es ja. Immerhin kamen bis heute, dem 17. Juni 2019, stolze 215 Euro zusammen. Gespendet von 9 Personen. Den Großteil dürfte aber jemand ganz Anderes finanzieren. Cats Mama. Das schrieben die beiden zumindest auf ihrem Instagram-Account. Die würde zwei Jobs gleichzeitig schupfen, um dem Buben seinen Lebensstil zu ermöglich - und zwar gerne und "mit Freude". Warum die beiden nicht einfach selbst Geld verdienen? "Wir könnten modeln und schnell Geld verdienen, aber wir wollen nicht für Konsum werben. Ein normaler Job wäre zu diesem Zeitpunkt nachteilig." Aha.

Du wirst gerade ein bisserl grantig und bist unsicher, ob du lachen oder weinen sollst? Es geht noch besser: In ihrem neuesten Posting verkündet Cat, dass er Social Media fürs Erste ohnehin nicht mehr bedienen wird. Er hatte nämlich eine neue Eingebung: Gehen. So lange wie er kann. Ohne Schlaf. Ohne Social Meida. Ohne Ablenkung: "Ich bin bereit mich dem zu stellen, was tief in mir verborgen ist." Na dann - alles Gute! Baba, und foi net!

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