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Innsbrucks neue Bürgermeisterin: Christine Oppitz-Plörer folgt Hilde Zach nach

Nach dem überraschenden Rücktritt von Innsbrucks Bürgermeisterin Hilde Zach wurde in einer Sondersitzung der neue Vorstand der Alpenstadt gewählt: 29 von 40 Gemeinderäte stimmten für Christine Oppitz-Plörer, 41, die wie ihre Vorgängerin der Liste "Für Innsbruck" angehört.


Innsbrucks neue Bürgermeisterin: Christine Oppitz-Plörer folgt Hilde Zach nach
© APA/Aichner

Es waren bewegende Tage in Tirols Landeshauptstadt: erst legte Bürgermeisterin Hilde Zach (Liste "Für Innsbruck") Ende Februar aufgrund einer neu ausgebrochenen Krebserkrankung zurück (WOMAN.at berichtete), Montag Nachmittag wurde nun die neue Vorständin der Stadt gewählt. Neben den Gemeinderäten waren auch Hilde Zach, Landeshauptmann Günter Platter, mehrere Landesräte und Zachs Vorgänger Herwig Van Staa vor Ort.

Wunschkandidatin von Hilde Zach.
Bereits bei ihrem Rücktritt gab Hilde Zach ihre Wunschnachfolgerin bekannt, die bisherige Vize-Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (ebenfalls Liste "Für Innsbruck"). Mit 29 von 40 möglichen Stimmen wurde sie nun offiziell zur neuen Bürgermeisterin gewählt. 9 stimmten mit "nein", zwei Stimmen waren ungültig. Schon am selben Tag sprach Oppitz-Plörer von fünf Punkten, die ihr in ihrem neuen Amt wichtig seien: den Weg, den die Stadtregierung eingeschlagen habe, konsequent weiterzugehen, Bildung, das Halten des sozialen Standards, die Vertiefung der Städtepartnerschaften, sowie auch die Entwicklung in den Stadtteilen außerhalb der Innenstadt.

Emotionaler letzter Auftritt.
Als Vorgängerin Hilde Zach den Sitzungssaal betrat, gab es für die scheidende Bürgermeisterin spontanen Applaus. Ihre Abschlussrede beendete sie sehr emotional mit den Worten: "Behüt euch Gott! Macht es gut! Ab jetzt bin ich Privatperson, die die nächste Phase ihres Lebens niergens lieber bestreiten will, als hier in unserem lieben Innsbruck. Schauts mir drauf!"