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Instagram-Foodies verraten ihre Foto-Tricks

Ihre Fotos sind kleine Kunstwerke, meinen zeigen statt leckerem Essen unappetitlichen Gatsch. Top-Instagram-Foodies verraten uns ihre Foto-Tricks.


Instagram-Foodies verraten ihre Foto-Tricks
© Instagram/LondonBrunchGuide

Wenn du einen Instagram-Account hast und gerne isst, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du eine deiner letzten Mahlzeiten künstlerisch gefiltert beim Foto-Dienst hochgeladen hast. Also: Ich mache das. Nur leider sehen meine Fotos nicht ansatzweise appetitlich aus. Ich kann mein Handy noch so drehen und wenden, ich kann noch so einen hübschen Filter verwenden: Es reicht nicht ansatzweise an die sensationell appetitanregenden Bilder auf Instagram heran.

Wie also bekomme ich diese Mund wässrig machenden Fotos hin? Wir haben uns mal die Tricks der besten Instagram-Foodblogger angesehen.

So gelingt ein gutes Food-Foto für Instagram

1

Weniger ist mehr. Die britische Vegan-Boggerin und Macherin von "Bowls of Goodness", Nina Olsen ist bekannt für ihre schön gestalteten Schüsseln und sorgfältige, aber trotzdem unkompliziert wirkende Eleganz in ihren Food-Stylings auf Instagram. Ihr Tipp: "Nicht zu viele Requisiten verwenden. Ein schöner Untergrund, ein hübscher Teller, tolles Essen: Das reicht meist schon aus. Wer versucht, möglichst viel Klimbim um das Essen zu dekorieren, der nimmt dem Foto die Stärke, weil sich das Auge des Betrachters auf den kleinen Insta-Formaten nicht so gut fokussieren kann." Dazu, so verrät Nina, wäre es wichtig, den Followern Inspiration zu liefern, die sie auch zuhause nachmachen können. "Kein Mensch hat goldene Trinkhalme und fünf verschieden gefaltene Servietten parat...."

2

Es geht um den richtigen Winkel. Für Instagrammerin Zanna Van Dijk hängt alles vom richtigen Licht und dem besten Winkel ab. "Für meinen Brunch Guide, in dem ich die besten Frühstückslokale teste, müssen die Bilder schön ausgeleuchtet sein – sonst sieht Essen nicht gut aus. Ich reserviere deshalb immer einen Tisch am Fenster, damit möglichst natürliches Licht hereinfällt. Das garantiert die beste und klarste Beleuchtung. Genauso wichtig ist der Winkel. Ich liebe es, die Tische von oben mit einem Stick zu fotografieren. Dafür bestelle ich immer zwei Gerichte und Getränke, die ich an den Seiten arrangiere und so dem Bild mehr Dimension verleihe."

3

Üben, Üben, Üben! Der Tipp von Instagram-Foodie und leidenschaftlicher Bäckerin Katie: "Ich mache von jedem Motiv etwa 20 Fotos aus unterschiedlichsten Winkeln und Perspektiven. Ich lösche keines der Bilder, sondern sehe mir erst am Computer an, welches das wirklich beste ist. Dieses ständige Üben verfeinert das Verständnis dafür, wie ein richtig gutes Foto entsteht, warum es schöner ist, wenn das Licht von links hinten als direkt von oben kommt... etc."

4

Der Olivenöl-Trick. Hugo von @Hudgecook träufelt immer Olivenöl auf seine Gerichte, ehe er sie fotografiert. "Ich fülle einfach ein wenig günstiges Olivenöl in eine Sprühflasche und spraye das Öl auf das Gericht, ehe ich es mit dem Handy fotografiere. Das Öl sorgt für einen glänzenden Nebel über dem Essen. Der zieht das Licht regelrecht an und sorgt für einen besonders frischen, saftigen Look."

5

Regnerische Tage eignen sich gut. Für Emily von @thisrawsomeveganlife entsteht das beste Licht für Food-Fotografie an regnerischen, bewölkten Tagen. "Die Schatten sorgen für eine Tiefe und Dramatik in den Bildern, die Optik wird kühler, was ich persönlich total schön finde. Ich achte auch darauf, die Speisen immer schön zu garnieren. Manchmal kreiere ich nur für ein gutes Foto eine bunte Sauce, die lecker und kontrastreich aussieht. Ich habe auch immer Nüsse, Kräuter und frische Früchte zuhause, mit denen ich die Gerichte für das Bild dekoriere."

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