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„Gold liegt im Trend“

Wir wissen: Eine Investition in das Edelmetall lohnt sich immer. Nur wie geht man es am besten an, wenn noch die Erfahrung fehlt? Andrea Lang von der Münze Österreich erklärt, wie es gelingt.


„Gold liegt im Trend“
© Werk

Die Inflationsangst ist groß, gerade jetzt zur Pandemiezeit herrscht viel Unsicherheit bei finanziellen Veranlagungen. Wieso also in Gold investieren, Frau Lang?

»„In sensiblen Zeiten bildet Gold eine hohe Sicherheit.“ «

Wie sollten Anfänger starten?
Lang: Physisches Gold ist steuerfrei und eignet sich hervorragend, den Wert des Ersparten zu erhalten. Man bleibt flexibel, denn Geld kann schnell zu Gold, und Gold kann schnell zu Geld gemacht werden. Am besten kauft man Anlagemünzen wie den Wiener Philharmoniker, der weltweit gehandelt und bei allen Banken zum tagesaktuellen Marktpreis wiederverkauft werden kann. Noch einfacher geht’s mit der „GoldReserve“ der Münze Österreich. Man zahlt monatlich kleine Beträge ein, und sobald das monatlich gekaufte Gold das Gewicht einer Münze erreicht, schicken wir diese sicher nach Hause oder lagern sie bei uns im Golddepot.

Welche Unterschiede sehen Sie bei den Veranlagungsformen?
Lang: Gold trägt kein unternehmerisches Risiko und kann niemals wertlos werden. Aktien sind Unternehmensanteile, die dann gewinnbringend sind, wenn die Unternehmen Gewinne machen. Goldbesitz bedeutet hingegen pures Eigentum.

Der Goldpreis schwankt erheblich. Das erhöht doch auch das Risiko.
Lang: In sensiblen Zeiten bietet es ein hohes Maß an Sicherheit, da Gold von Staaten, Währungen, Produktivität oder Kreditwürdigkeit weitgehend unabhängig ist. Selbstverständlich kann der Wert zwischenzeitlich auch sinken, aber die Geschichte zeigt, dass dieser auch immer wieder steigt.

Fehlen nicht auch die regelmäßigen Erträge bei einer Goldveranlagung?
Lang: Zurzeit bekommt man am Sparbuch keine Zinsen. Gold wirft zwar auch keine Zinsen ab, eignet sich aber gut, um das Niveau der Ersparnisse zu halten.