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WOMAN-Interview mit Schauspielerin Amira El Sayed

Die österreichische Schauspielerin mit ägyptischen Wurzeln Amira El Sayed stand gerade mit Tom Hanks vor der Kamera. Im Interview mit WOMAN plauderte die 23-Jährige über die Schauspielerei, ihren Hollywood-Kollegen und das vergangene bzw. kommende Jahr.

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WOMAN-Interview mit Schauspielerin Amira El Sayed

Amira El Sayed wurde 1991 als Tochter einer Österreicherin und eines Ägypters in Tirol geboren. Da sich die gebürtige Innsbruckerin aber in beiden Ländern zu Hause fühlt, und die politischen Ereignisse in Ägypten auch sie und ihre gesamte, große Familie betreffen, hat Amira ein Buch über den arabischen Frühling und dessen Geschichte geschrieben.
Doch vor allem, wegen ihrer Schauspielkarriere sorgt die 23-Jährige derzeit für Aufsehen. Denn Amira stand gerade für Tom Tykwer mit Tom Hanks in "Ein Hologramm für den König" vor der Kamera.
WOMAN-Redakteurin Melanie Zingl hat die Schauspielerin zum Interview getroffen.

WOMAN: Im Sommer sind sie gemeinsam mit Tom Hanks vor der Kamera gestanden. Wie war das so?
Amira: Wunderbar. Tom Tykwer ist ein großartiger Regisseur und Tom Hanks ein großartiger Schauspieler- auch nur ein kleiner Teil dieses Films zu sein, ist wirklich eine Ehre und ich bin dankbar dafür.


WOMAN: Was konnten Sie sich von ihm abschauen?
Amira: Stella Adler sagte, ein Schauspieler ist immer nur so groß wie seine Rollen. Als Schauspieler geht es also darum Größe zu erlangen. Tom Hanks ist für mich ein Schauspieler von Größe. Das hoffe ich auch zu erreichen.

WOMAN: Sie stehen ganz am Anfang Ihrer Schauspielkarriere: Wie kam es zu dem tollen Engagement?
Amira: Ich wurde zum Casting eingeladen und wollte schon absagen weil ich eigentlich eine sehr sehr kleine Rolle hätte spielen sollen. Meine Agentin hat mich glücklicherweise überredet hinzugehen und ich sprach vor. Ich bekam dann doch eine größere Rolle nachdem sich der Regisseur das Band angesehen hatte und darüber war ich natürlich sehr froh.

WOMAN: Und was steht als nächstes auf Ihrer To-Do-Liste?
Amira: Ich warte auf ein Drehbuch bzw ein Angebot das mir den Atem raubt. Bis dahin werde ich... überleben und endlich Französisch lernen.


WOMAN: Sie haben auch bereits ein Buch geschrieben: Was hat's damit auf sich?
Amira: Ja, ich bin Halbägypterin und habe eine unglaubliche Familiengeschichte! Meine Großmutter war Nomadin! Mein Vater hat seinen Rektor gekidnappt!! Ernsthaft! Ich musste sie niederschreiben damit ich sie selbst niemals vergesse. Ein Verleger schlug mir dann vor, das Buch zu veröffentlichen. Ich dachte ich schrieb eine persönliche Geschichte über meine Familie aber es wurde ganz automatisch auch ein Buch über Ägypten.


WOMAN: 2014 ist langsam vorbei – bitte beschreiben Sie uns das Jahr in drei Sätzen ...
Amira: Ich durfte viel reisen und habe wunderbare Menschen kennengelernt. Ich durfte Neues erleben. U.a.war ich zum ersten Mal in Australien, wo mein Mann herkommt.