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Intimgeruch: Die Gründe – und was hilft!

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Es müffelt im Schritt? Muss nicht sein. Wir verraten dir, was Intimgeruch über deine Gesundheit verrät. Und wie du dich im Intimbereich wieder frisch fühlst.


Fischig © Bild: Thinkstock

Fischig

Zunächst mal vorweg: Auch eine gesunde Vagina hat einen eigenen Geruch. Der ändert sich von Tag zu Tag, je nachdem, wie aktiv du warst oder wie du dich ernährst. Nach einem anstrengenden Workout hat sie durch die umliegenden Schweißdrüsen einen stärkeren Moschusgeruch – aber das ist völlig normal und muss dich nicht beunruhigen.

Anders liegt der Fall, wenn von deiner Vagina ein strenger, fast schon fauliger Fischgeruch ausgeht. Das ist meist das Signal für eine Infektion im Intimbereich. So wird zum Beispiel eine bakterielle Vaginose durch ein übermäßiges Bakteriumwachstum verursacht. Das Scheidenmilieu gerät ins Ungleichgewicht. In weiterer Folge treten dann Symptome wie Ausfluss, Brennen, Juckreiz und Unterbauchschmerzen auf. Was der Auslöser für eine bakterielle Vaginose ist, ist nicht immer eindeutig klar. Denn sie tritt auch bei sexuell nicht aktiven Frauen auf – ist also nicht nur auf Geschlechtsverkehr zurückzuführen. Fischiger Geruch im Intimbereich kann auch ein Hinweis auf die Geschlechtskrankheit Trichomoniasis sein. Der Ausfluss ist dann eher grünlich gefärbt, Wasserlassen und Sex werden als unangenehm empfunden. Also bitte sofort den Arzt aufsuchen!