Ressort
Du befindest dich hier:

Ivanka Trump spricht erstmals über ihre Depressionen

In einem emotionalen Interview spricht Präsidententochter Ivanka Trump erstmals über ihre postnatalen Depressionen nach der Geburt ihrer Kinder.

von

Ivanka Trump spricht erstmals über ihre Depressionen
© 2017 Getty Images

Sie ist bildschön, sie ist einflussreich, sie ist als Modeunternehmerin relativ erfolgreich – und suggeriert nach außen hin gerne das Bild einer toughen "Working Mum", die drei Kinder und Karriere (auch dank Kindermädchen und Haushälterinnen) locker im Griff hat.

Doch nun offenbart Ivanka Trump, Tochter und Beraterin von US-Präsident Donald Trump, in einem emotionalen Interview erstmals Kratzer im Lack. In der "Dr. Oz Show" sprach sie über die postnatalen Depressionen, die ihr nach der Geburt jedes ihrer drei Kinder Arabella, 6, Joseph, 3, und Theodore, 1, zu schaffen machten.

Ivanka Trump: "Ich hatte das Gefühl, allem nicht mehr gerecht zu werden..."

Die Wochenbettdepressionen hätten sie hart getroffen, so Ivanka im Gespräch mit dem Talkmaster: "Meine Schwangerschaften sind eigentlich leicht verlaufen. Deshalb war es umso schlimmer, als ich plötzlich in dieses Loch fiel. Ich hatte das Gefühl, dass ich mein Potential als Mutter und als Unternehmerin überhaupt nicht mehr ausschöpfen kann, dass ich keiner Rolle gerecht werde."

Ivankas Geständnis, an Depressionen gelitten zu haben, kommt sogar für Washington-Insider überraschend. Sie selbst gab nach dem Interview an, dass sie das Thema eigentlich gar nicht ansprechen wollte. Dennoch sei sie glücklich, darüber geredet zu haben: "Ich bin eine hart arbeitende, ehrgeizige und leidenschaftliche Frau. Aber das macht mich auch zu einer getriebenen. Es ist wichtig, anderen Frauen zu zeigen, dass es auch Menschen, die ein offenbar perfektes Leben führen, von Wochenbettdepressionen getroffen werden können."

Thema: Trump