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JA, bitte: Wir stehen für Integration! Die große WOMAN-Kampagne für mehr Toleranz

Viele von ihnen leben seit Jahren in Österreich und sind längst geachtete, beliebte Mitbürger. Jetzt müssen sie weg. Promis sagen in WOMAN: „Das darf nicht sein!“


JA, bitte: Wir stehen für Integration! Die große WOMAN-Kampagne für mehr Toleranz
© Woman

W enn sich einer der Jugendlichen, die akut von einer Abschiebung bedroht sind, bei mir verstecken wollte, ich würde ihm sofort Unterschlupf gewähren“, beweist Eva Glawischnig, 38, Vizechefin der Grünen, Engagement. Vielleicht wenig überraschend bei ihrer Couleur. Doch auch Nina Blum, 33, Tochter des früheren VP-Kanzlers Wolfgang Schüssel, erklärt sich solidarisch. Mit jenen, die sich in den vergangenen Wochen für all die Menschen eingesetzt haben, die aus asylrechtlichen Gründen ausgewiesen werden sollten – oder bereits in ihr Herkunftsland zurückgeschickt wurden. Und das, obwohl sie sich hierzulande seit Jahren eingelebt und angepasst haben, die betroffenen Kinder und Jugendlichen Deutsch als ihre Muttersprache und Österreich als ihre Heimat betrachten. Wie Arigona Zogaj, 15, die nach fünf Jahren bester Integration aus dem oberösterreichischen Frankenburg wieder zurück in den Kosovo soll. Aus lauter Verzweiflung – der Vater und ihre vier jüngeren Geschwister wurden bereits abgeschoben – drohte das Mädchen mit Selbstmord.

Zeit zu handeln. WOMAN startet deshalb eine große Kampagne, getragen von prominenten Frauen aus Wirtschaft,Politik, Kultur und Gesellschaft. Um zu sensibilisieren und geschlossen gegen dieses Unrecht einzutreten. Gemeinsam mit Ihnen! Denn auch Sie können Verbundenheit zeigen und unsere Aktion unterstützen – mit dem WOMAN-Sticker für Integration und gegen Intoleranz(*).

Unverständnis überall. „Ich möchte auch nichtgehasst werden, wenn ich ein anderes Land besuche oder dort lebe. Wir müssenden Menschen die Chance geben, sich anzupassen“, begründet Birgit Reitbauer, 32, Chefin des Wiener Haubenlokals „Steirereck“, ihren Entschluss, bei derWOMAN-Kampagne für mehr Toleranz mitzumachen. „Für mich ist es völlig inakzeptabel, dass Asylwerber oft bis zu zehn Jahre auf einen Bescheid warten müssen, um dann abgeschoben zu werden“, empört sich Johanna Rachinger, 47, Direktorin der Nationalbibliothek. „In dieser Zeit haben sie sich voll eingelebt, Kinder werden hier geboren, die dann in das Land der Eltern auswandern müssen, das sie oft nicht einmal kennen.“

Die ganze Story finden Sie im neuen WOMAN

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