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James Bond: Potenzprobleme wegen zuviel Martini

Er gehört zum legendären britischen Agenten, wie Miss Moneypenny und zahlreiche Bösewichte, die die Welt bedrohen: Wodka-Martini - geschüttelt, nicht gerührt. Allerdings würde die Menge der konsumierten Drinks die Potenz des Frauenheldes massivst beinträchtigen.

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James Bond alias Roger Moore
© Getty Images

Für eine Studie der Universität Nottingham im British Medical Journal, haben Forschende die Alkoholmenge notiert und addiert, die 007 während seiner Abenteuer in der literarischen Vorlage von Ian Fleming konsumiert. In den insgesamt 14 Romanen "genießt" Bond durchschnittlich 920 Milliliter puren Alkohols pro Woche - mehr als die vierfache Menge dessen, was britische Gesundheitsbehörden als maximale Obergrenze empfehlen. Damit man sich darunter etwas vorstellen kann: Diese Menge entspricht 2,5 Liter Bier am Tag.

Abstinent ist der Geheimdienstler im Auftrag ihrer Majestät nur, wenn er gefangen genommen wird oder im Krankenstand ist - beispielsweise als er in "Casino Royal" nach 39 Einheiten Alkohol (390 ml reiner Alkohol) in eine Verfolgungsjagd gerät, dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert und schließlich zwei Wochen im Krankenhaus verbringen muss.

Der dauerhafte Alkoholkonsum würde Bond in der Realität massive gesundheitliche Probleme einbringen - wie etwa eine sexuelle Funktionsstörung, weswegen all die Frauengeschichten wohl etwas anders verlaufen könnten. Und neben dieser Belastung fürs Selbstbewusstsein, drohen auch noch Leberzirrhose, Depression, Bluthochdruck und ein erhöhtes Krebsrisiko.