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Dieser Mann geht täglich 34 km zur Arbeit!

Eine ergreifende Geschichte: James Robertson (56) muss täglich eine Strecke von 34 km (!!!) zur Arbeit gehen, weil sein Auto vor 10 Jahren den Geist aufgab...

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James Robertson geht jeden Tag 34 Kilomter zur Arbeit

Über 8 Stunden geht James täglich...

© Screenshot TNS Video

Die Geschichte von James Robertson ist berührend: Der 56-Jährige Amerikaner geht nämlich täglich zu Fuß 34 Kilometer in die Arbeit. Warum? Weil vor zehn Jahren sein Auto den Geist aufgab und er sich kein neues leisten konnte. Und Bus fahren? Das geht auch nicht, denn die Pleitestadt Detroit, die ihre maroden Finanzen in einem Insolvenzverfahren neu ordnen musste, kann den Einwohnern derzeit keinen regelmäßigen Busverkehr bieten.

Laut DailyMail muss James Robertson also täglich 8 Stunden lang zu Fuß zu seiner Arbeit GEHEN. Nur einen Teil der Strecke kann er mit dem Bus fahren, was zur Folge hat, dass unter der Woche nur zwei Stunden schläft, ehe er wieder aufbrechen muss. Laut James Chef ist er allerdings der verlässlichste Arbeiter in der metallverarbeitenden Fabrik, der bisher an noch keinem einzigen Tag gefehlt hat!!!

Von dieser Arbeitsmoral beeindruckt, startete der 19-jährige Student Evan Leedy eine Spenden-Aktion auf der Plattform GoFunMe, um Geld zu sammeln für ein neues Auto, das er James schenken möchte. Das Ziel lag zuerst bei 5.000 Dollar, doch dann beteiligten sich innerhalb von drei Tagen 10.000 Menschen. Der Spendenbetrag liegt derzeit bei über 300.000 Dollar. Davon könnte sich James Robertson die teuersten Autos der Welt kaufen oder gleich mehrere. James Robertson ist von der Anteilnahme so vieler Menschen völlig überrascht. Doch anstatt das Geld zu nehmen, sagte James in einem Interview: "Es wäre mir lieber, sie würden das Geld für ein 24-Stunden-Bus-System ausgeben, nicht für irgendeinen kleinen Bus für mich. Die Stadt braucht Busse, die jeden Tag 24 Stunden lang verkehren. Sie können dem Stadtrat und dem Bürgermeister ausrichten, dass ich das gesagt habe."

Bei der Zeitung, in der der Artikel über James Robertson erschien, meldeten sich Leser, die ihm Autos, Jobs oder Mitfahrgelegenheiten anbieten wollten. Andere wollten ihn einfach treffen, seine Hand schütteln oder ihn ermutigen, nicht aufzugeben, berichtete die Detroit Free Press am Mittwoch. Bei einem Treffen mit Leedy umarmte Robertson den Studenten, bedankte sich und sagte: "Das werde ich nie vergessen."

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