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Januhairy: Warum sich viele Frauen im Jänner nicht rasieren

We are hairy: Im Januhairy lassen Frauen ihre Bein- und Achselhaare sprießen. Warum? Es geht um Selbstliebe, Body Positivity, Feminismus und überholte Stereotypen...

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Januhairy: Warum sich viele Frauen im Jänner nicht rasieren
© Billie

Die Engländerin Laura Jackson hat in den letzten Wochen mit dem Hashtag #januhairy für Aufsehen in den sozialen Netzwerken gesorgt - und das, obwohl die Idee gar nicht neu (und unserer Meinung so gar nicht aufregungswürdig) ist: Die 21-jährige Schauspielerin will Frauen dazu bewegen, ihre Körperhaare im Monat Jänner wachsen zu lassen und die "Ergebnisse" dann auf Instagram und Co zu dokumentieren.

Ursprünglich hatte sie sich für eine Rolle im März 2018 die Körperhaare stehen lassen. Anfangs ungewohnt, fühlte sie sich dann doch recht schnell befreit und selbstbewusst - nicht trotz, sonder dank sprießenden Härchen. Und liebe Laura - we feel you! Auch wir in der Redaktion haben haben nur positive Erfahrungen mit ein paar Körperhaaren mehr gemacht. Unsere Erfahrungen kannst du HIER und HIER nachlesen. Außerdem will sie mit der Aktion Geld für das Projekt "Body Gossip" sammeln, das sich für ein gesundes Körperbild einsetzt. Der Aufruf der Engländerin kommt jedenfalls an. Bislang wurden auf unter dem Hashtag #Januhairy über 2.300 Beiträge gepostet.

Nicht alle sind Fans vom #januhairy

Es wäre aber wohl selbst im Jahr 2019 zu schön, wenn #januhairy durchwegs positiv aufgenommen würde. Während im #movember die männlichen Gesichtshaare uneingeschränkt gefeiert werden, sind behaarte Achseln, unrasierte Beine und eigentlich überhaupt 90 Prozent aller weiblichen Körperhaare in unserer patriarchalen Gesellschaft nicht ganz so beliebt. Mit ihren behaarten Gliedmaßen eckt Laura an. Nach wie vor. Ihr Umfeld unterstellte Laura Faulheit und den Drang, unbedingt etwas beweisen zu wollen. Und auch in den Kommentaren ihres eigens eingerichteten Instagram-Accounts liest man nicht nur positive Worte. Bezeichnungen wie "ekelhaft" und "Höhlenmensch" überfliegt man auf janu_hairy immmer wieder. Laura achtet aber nicht weiter auf die Hater und wir lieben sie dafür. "Das hier ist keine wütende Kampagne, um zu zeigen, wie normal Körperhaare sind", schreibt Laura in einem ihrer Postings . "Es ist ein Empowerment Projekt, das uns allen dabei helfen soll zu verstehen, wie wir uns selbst und andere sehen." Gut so!

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