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Jennifer Aniston: "Ich bin nicht schwanger!"

Jennifer Aniston ist ziemlich sauer und diesen Ärger brachte sie nun in einem Essay, den die Huffington Post veröffentlichte, zum Ausdruck. "Fürs Protokoll: Ich bin nicht schwanger!" - so heißt es in ihrem Artikel.

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Jennifer Aniston: "Ich bin nicht schwanger!"

Jennifer Aniston hat die Nase voll von Paparazzis, die vor ihrem Haus lauern und Journalisten, die Gerüchte in der Welt verbreiten. Nun meldet sich die Schauspielerin zu Wort und zwar in Form von einem Essay, den die Huffington Post veröffentlichte.

Jennifer regt sich darüber auf, dass sie selbst niemals "Gossip" verbreiten würde und das auch niemals gemacht hat, außerdem vergeudet sie keine Energie mit Lügen aber nun sei der Bogen überspannt. Das ist auch der Grund, warum sie sich nun zu Wort melden will: "Da ich nicht auf Social Media-Kanälen vertreten bin, schreibe ich meine Gedanken nun hier nieder."

»Fürs Protokoll, ich bin nicht schwanger. Was ich bin, ich bin verärgert. Ich habe die Schnauze voll von dieser sportsähnlichen Kontrolle und dem Body Shaming, das jeden Tag unter einem journalistischen Deckmantel daherkommt.«

Und Aniston beschwert sich, dass ihr Mann und sie jeden Tag von aggressiven Fotografen belagert werden, die vor ihrem Haus lauern, um ein Foto zu bekommen.

Außerdem ist die 47-Jährige empört über das Frauenbild, das Medien, Zeitschriften und die Presse generell produzieren. Sie lehnt diese "Objektivizierung" der Frauen ab und findet es absurd und störend, welchen "Überprüfungen" und "Kontrollen" Frauen unterzogen werden.

»Die Message, dass Mädchen nicht hübsch sind, solange sie nicht dürr sind, dass sie nichts wert sind, solange sie nicht aussehen wie ein Supermodel oder eine Schauspielerin auf dem Cover einer Zeitschrift, ist etwas, das wir genau so gewollt verbreiten.«

Aniston beklagt sich auch über die dummen "Sorgen" die manche Leute offenbar haben: "Es werden "Promi-News" als Quelle verwendet und Frauen auf ihre physische Erscheinung reduziert, damit dann eine Flut an Spekulationen entsteht und Fragen aufkommen, wie:
Ist sie schwanger?
Isst sie zu viel?
Lässt sie sich jetzt gehen?
Ist ihre Ehe nicht in Ordnung, weil die Kamera da offenbar "körperliche Unvollkommenheit" gefunden hat?"

Dass neben ihrem Erscheinungsbild auch ihre Ehe "angegriffen" wird, geht Aniston dann doch zu weit. "In den letzten Monaten habe ich gesehen, wie sehr wir Frauen an zwei Dingen bewerten: Hochzeit & Kindern. Es zeigt, dass die Leute durch diese ganzen Spekulationen meinen, dass eine Frau nicht komplett, nicht erfolgreich oder auch unglücklich ist, wenn sie nicht verheiratet ist und/oder keine Kinder hat."

»Ich komme nun zum Punkt: Wir sind komplett mit oder ohne einem Partner an unserer Seite, mit oder ohne Kindern. Wir dürfen alleine entscheiden, was wir als schön empfinden, wenn es um unsere Körper geht. Das ist unsere Entscheidung und zwar alleine unsere.«

Jennifer ist es auch leid, Teil dieses "Ja, ich kann mir vorstellen, irgendwann eine Mutter zu werden" zu sein. Und die Schauspielerin ruft dazu auf,etwas zu ändern und sich dessen bewusst zu werden, dass kleine, giftige Nachrichten, die in angeblich harmlosen kleinen Stories verpackt sind, vieles ruinieren können. "Das können wir ändern!"