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Jennifer Lopez hat die Erziehung ihrer Kinder in der Corona-Krise überdacht

"Wir bieten ihnen dieses großartige Leben, aber ... sie brauchen uns gerade auf andere Art und Weise!" Auch für Promis wie Jennifer Lopez ist die Coronakrise nicht einfach.

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Jennifer Lopez
© 2018 Getty Images

Dieses Jahr ist kein einfaches für Familien in aller Welt. Der Corona-Pandemie verdanken wir Schulschließungen, Distance Learning, Home Office und Co. Die Eltern-Kind-Beziehung wird durch dieses 24/7-Aufeinanderhocken auf die Probe gestellt, bietet aber auch Chancen. Promi-Eltern wie Jennifer Lopez geht es da nicht anders. So hat die Sängerin herausgefunden, dass ihre Zwillinge Max und Emme Muñiz mit einigen Aspekten ihres Familien-Lifestyles eigentlich gar nicht so wirklich happy waren...

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"Ich habe es geliebt, daheim zu sein und jeden Abend mit den Kinder zu essen. Das ist etwas, was ich so vermutlich noch nie gemacht habe", sagte J.Lo in einem Interview mit dem "Wall Street Journal Magazine": "Meine Kids haben mir bei diesen gemeinsamen Abendessen gesagt, was sie an unserem Leben mögen ... und was ihnen eher weniger gefällt."

Die Gespräche seien ein echter Augenöffner für den Superstar gewesen. Sie überdachte ihre ganze Erziehung der letzten 12 Jahre.

"Du denkst die ganzen Zeit, dass du die Erziehungssache ganz gut hinkriegst, aber du bist dauernd am Sprung, arbeitest, sie gehen zur Schule und wir hängen alle dauernd an unseren Handys", sagte sie weiter. "Wir ermöglichen ihnen diesen tollen Lifestyle, aber gleichzeitig brauchen sie uns auch auf ganz andere Art und Weise. Sie brauchen uns."

"Wir müssen einen Gang runterschalten, wir brauchen mehr Verbindung zueinander. Ich will nicht länger Dinge verpassen."

Lopez sagte weiter: "Ich habe das Gefühl, dass wir alle in dieser Pandemie drei Jahre gealtert sind. Meine Kinder wurden in den letzten Monaten richtige Erwachsene; sie sind nicht länger jung und naiv!"

"Wo sind meine Babys geblieben? Wann ist das bitte passiert?" ergänzte die Sängerin, erklärte sich es aber gleichzeitig so, dass ihre Kinder dank des Coronavirus zum ersten Mal das "echte Leben" gespürt hätten. "Sie wissen jetzt, dass sich die Dinge plötzlich ändern können, dass das Leben immer weiter geht, egal was passiert."

Und Jennifer Lopez hat total recht. Die Covid-Pandemie ist eine Chance, uns neu zu zentrieren. Sei es, dass wir unsere Erziehung neu evaluieren oder einen neuen Fokus auf unsere Prioritäten richten, auf das, was uns wirklich glücklich macht – Familie, FreundInnen und das Leben daheim. So hat Lopez einen neuen Fokus gesetzt - sie wächst gemeinsam mit ihren Kindern, um genau die Mutter zu sein, die sie brauchen!