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Joaquin Phoenix ist wieder der Alte: "Absturz" war inszeniert für eine Dokumentation!

Nach den etlichen skurrilen Auftritten und Karriereplänen des Schauspielers nimmt die Geschichte jetzt doch noch ein gutes Ende.


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Wir waren alle sehr überrascht, als Joaquin Phoenix Ende 2008 bekannt gab, dass er die Schauspielerei an den Nagel hängen will. Noch überraschender war seine Wandlung nach diesem Statement: Der einst gut aussehende Johnny Cash-Darsteller verwandelte sich in kürzester Zeit in einen dicklichen, vollbärtigen, ungepflegten Mann in durchlöcherten Schlabberklamotten.

Karriere als Rapper?
Als Phoenix zuerst verkündete, er würde eine Musikkarriere als Rapper anstreben, und dann noch einen bizarren Auftritt in der "Letterman Show" hinlegte, war das Chaos perfekt.

Viele zweifelten daran, dass das sein Ernst sein konnte. Aber der 35-Jährige bekam Rückendeckung von P. Diddy, der zu seinem Manager wurde und der Presse erklärte: "Joaquin macht Ernst. Sollte er nicht Ernst machen, hat er mich reingelegt."

Bruder starb durch Drogen
Viele befürchteten, dass er ein ähnliches Ende wie sein Bruder River Phoenix nehmen könnte, der 1993 an einem Drogencocktail in Joaquins Armen starb. Das konnte alles nicht wahr sein, tönte es aus den Reihen seiner Fans.

Dokumentation über "Absturz"
War es auch nicht – von Anfang an war der Absturz inszeniert. Sein Schwager Casey Affleck, bekannt aus dem Film "Gone Baby Gone", war immer mit der Kamera dabei und das Endergebnis davon ist die Doku "I'm Still Here: The Lost Year of Joaquin Phoenix", die am 10. September in die amerikanischen Kinos kommt. Der Trailer ist schon online zu bestaunen.

Wenn man es sich recht überlegt, ist es äußerst mutig von ihm, denn so viele negative Schlagzeilen in so kurzer Zeit könnten auch nach hinten losgehen. Andererseits, wenn er sich erst einmal von der überflüssigen Gesichtsbehaarung befreit hat, kann ihm wahrscheinlich sowieso keiner mehr böse sein...

Redaktion: Saskia Hödl