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Erfolgreich in Job & Liebe: Jana und JS

Jana und JS arbeiten gemeinsam als Streetart-Künstler. Ihr einjähriger Sohn wächst 4sprachig auf und lernt durch die Reisen seiner Eltern bereits früh die Welt kennen!

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Erfolgreich in Job & Liebe: Jana und JS

Jana und JS vor einem ihrer Streetart Werke!

© www.janaundjs.com

Jana und JS reisen viel, treffen ständig neue Leute, verdienen ihr Geld durch das Besprühen von Wänden und haben seit Sommer 2012 ein Baby. Ihr Sohn Léo-Paul wird Deutsch, Spanisch, Englisch und Französisch sprechen und er wird bereits im Kindergartenalter viele Länder bereist haben. Seine Eltern Jana Balluch (28 Jahre aus Salzburg) und Jean-Sébastien Philippe (31 Jahre aus Paris) sind Künstler, die gemeinsam leben und arbeiten. WOMAN hat das Pärchen in Salzburg für ein Interview getroffen.

Jana und Js bei der Arbeit in Zagreb.
»Es fällt uns schwer mal einen Tag nicht an unsere "Arbeit" zu denken!«

WOMAN: Seit wann seid ihr ein Team?
Jana: Wir haben uns 2004 in Madrid kennengelernt und sind seit dem zusammen. Wir beide arbeiten schon immer im Kunstbereich aber seit 2007 gibt es uns unter dem Namen Jana & JS. Wir haben aber auch schon davor gemeinsame Werke entwickelt. Im Moment wohnen und arbeiten wir in der Nähe von Salzburg, gemeinsam mit unserem Sohn, der heuer im Sommer 1 Jahr alt wird.

WOMAN: Welche Art von Künstler seid ihr?
JS: Wir sind Künstler, die im öffentlichen Raum (Streetart) arbeiten aber auch in Galerien ausstellen. Wir arbeiten mit Stencils, welche wir selber schneiden und anschließend sprühen. Wir kreieren Bilder, welche von den Städten die wir bereisen und den Gefühlen die wir dabei entwickeln, inspiriert sind.
Zu Beginn brachte Jana die Portraits in unsere Arbeit und ich das urbane Thema und die Architektur.
Mittlerweile ist unsere Arbeit komplett miteinander verschmolzen. Wir machen alles gemeinsam und es ist fast unmöglich zu erkennen wer was macht.

Jana und JS bei der Arbeit einer gemeinsamen Ausstellung.
JS aufgesprüht auf einem Wohnhaus.

WOMAN: Trennt ihr Berufliches und Privates trotzdem?
Jana: Für uns ist es wichtig, Berufliches und Privates so gut wie möglich zu trennen. Wir versuchen nur im Atelier zu arbeiten und so wenig wie möglich von Zuhause aus zu erledigen. Das ist wirklich schwierig, da unsere Arbeiten durch unser tägliches Leben, unseren Reisen und Bekanntschaften inspiriert sind. Die Grenze zwischen Arbeit und Privatem lässt sich daher sehr schwer definieren. Wir widmen sehr viel Zeit unserer Arbeit, da wir sie mit Leidenschaft leben. Es fällt uns schwer mal einen Tag nicht an unsere "Arbeit" zu denken. Seitdem wir ein Kind haben ist die private Zeit sehr wichtig geworden, davor war es für uns nicht so schlimm, Berufliches mit Privatem zu mischen.

WOMAN: Welche Vorteile hat das gemeinsame Arbeiten?
Jana: Wir schätzen es sehr gemeinsam arbeiten zu dürfen. Wir motivieren uns gegenseitig und geben einander Inputs. Zu Zweit haben wir mehr Ideen, mehr Inspirationen und es macht einfach mehr Spaß. Wir sind sehr froh darüber gemeinsam eine Karriere aufzubauen und jeden Moment miteinander zu teilen.

WOMAN: Gab es schon einmal Streit, wenn sich der Beruf in das Private einmischte?
JS: Nein, eigentlich noch nie…

Die Arbeiten von Jana und JS bei der Lille Art Fair 2013

Jana und JS werden in den kommenden Wochen in Wien sein, um eine Fassade in der Währinger Straße zu verschönern! Vielleicht entdeckt ihr die beiden und ihre Arbeit ja.

Wenn du mehr über das sympathische Pärchen erfahren möchtest, kannst du ihre Seite www.janaundjs.com oder die Jana und JS -Facebook-Page besuchen!

Eines ihrer Werke aus dem letzten Jahr.