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Jobmütter: Heldinnen mit Doppelleben

Wie selbstverständlich managen sie Beruf und Kinder. Vier Frauen verraten, was „perfekte Organisation“ in der Praxis wirklich heißt!


Jobmütter: Heldinnen mit Doppelleben
© Veres

Den Telefonhörer hat sie ans Ohr geklemmt. In der rechten Hand hält sie die Milchflasche, im linken Arm das Baby. Lisa-Sophie, neun Monate alt, macht sich neugierig an der Computertastatur zu schaffen. Wenn Mama Verena Prims diese unauffällig beiseite schiebt, um nebenbei eine E-Mail abzuschicken, gibt es im gnädigsten Fall einen kleinen Mucks. Im schlimmsten Fall ein erbarmungsloses Platzkonzert. Aber es gibt ja noch die Dose mit den Büroklammern – und die ist mindestens ebenso interessant wie das technische Mobiliar. „Ich habe mich daran gewöhnt, ständig alles gleichzeitig zu machen“, nimmt’s die 27-Jährige gelassen. Schließlich zieht die Jungmutter aus Oberösterreich neben ihrem Töchterchen seit August noch ein zweites Baby groß: einen innovativen Online-Shop für Kindermode. Das bedeutet für Verena Prims eine tägliche Doppelschicht. Auf dem Businessplan stehen wöchentlich Marktanalysen, Behördengänge, Werbeaktivitäten und Anbahnen von Kooperationen, Besprechungen mit der Geschäftspartnerin über das Design der Schnitte sowie viele Stunden, in denen gemeinsam erste Modelle an der Nähmaschine geschaffen werden. Zwischendurch ist Stillen, Wickeln, Kuscheln, Spielen, Trösten, Kochen oder Füttern angesagt. „Da kommt es vor, dass ich kurz vor dem Wegfahren zu einem wichtigen Termin mit Brei bekleckert werde.“ Aber das Ersatzoutfit hängt für solche Fälle schon parat.

Nicht alles planbar. Unvorhersehbare Situationen? Stefanie Spitzy kann ein Kinderlied davon singen. „Mit Nachwuchs lässt sich eben nicht alles im Vorhinein akribisch planen“, sagt die zweifache Mutter, die Vollzeit die Personalabteilung der Raiffeisen Leasing führt.

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