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Jörg Kachelmann: Verhandlung gegen den Schweizer nach wenigen Minuten vertagt

Heute Morgen begann der Prozess gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann, dem vorgeworfen wird, eine langjährige Geliebte mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Die Verhandlung fand allerdings bereits wenige Minuten nach Beginn ein Ende.


Jörg Kachelmann: Verhandlung gegen den Schweizer nach wenigen Minuten vertagt
© Reuters/Ronald Wittek/Pool

Unter großem Medieninteresse startete am heutigen Montag der Prozess gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann, 52, am Landgericht Mannheim (Deutschland). Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, wurde diese jedoch nur weinige Minuten nach Beginn abgebrochen und auf 13. September vertagt.

Grund für das Verschieben des Ersttermins ist ein Befangenheitsantrag gegen zwei Richter der Kammer, der von Kachelmanns Anwälten gestellt wurde. Ein 67 Seiten langes Schriftstück soll für eine Ablösung des vorsitzenden Richters Michael Seidling und einer Beisitzerin sorgen. Jener Antrag ging schon am gestrigen Sonntag in der Geschäftsstelle des Gerichts ein, somit wurde nicht einmal die Anklage verlesen.

Jörg Kachelmann wird vorgeworfen, Anfang Februar eine langjährige Geliebte mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Der 52-Jährige saß deswegen bereits vier Monate in Untersuchungshaft, bevor das Oberlandesgericht Karlsruhe Ende Juli den Haftbefehl aufhob.

Neben dem mutmaßlichen Opfer sollen vor Gericht ca. 25 weitere ZeugInnen aussagen. Dem Wettermoderator drohen bei einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Gefängnis.

(red)